Roms Ruine n.
Nebli ge von Trümmern, wer hat euch gehäuft?—Die Zeit, die das Saatkorn entfaltet und reift.Ob ewige Jugend die Wang' ihr umbluht,
Verwelken das Schönsie die Wandelnde sieht.
Der Esel jetzt trabt, und das Bettelvolk schleicht.Wo Casars Gespann im Triumphzug gekeucht.Wo stolz der Pallast von August sich gethürmt^Den Winzer nun kaum ein Gemäuer noch schirmt.
Umsonst, o ihr Sterblichen! wähnt euer Herz,Unsterblichkeit spendeten Marmor und Erz.Wo prangt noch Horazens, wo Ciceco's Grab?
Doch fiel ihrem Kranz auch ein Blättchen nur ab? —