Druckschrift 
Blüthen aus Italien : [Gedichte]
Entstehung
Seite
11
Einzelbild herunterladen
 

II

R

m.

^11 trübem Ernst wallt dort der stolze TybervAls sann' er nach der thatenschweren Zeit,

Die in der Menschenbildung großem StreitMit wildem Wechsel ging an ihm vorüber.Die Macht zerfiel, wovor die Welt gcbebtz.Die Trümmer noch der Schönheit Hauch umschwebte

O Genius, der du im rvben WildenTom Funken Gottes wecktest das Gefühl,

Dein Lächeln lockt zu der Tollendung Ziel,

Schafft Wüsteney'n zu himmlischen Gefilden.

Sein Abglanz siralte noch dem Weisen Trost,

Wenn Stürme durch der Zeiten Nacht gstos'ü

O du , den als Apoll Athen gestaltet.

Der als Apoll im Vatikan noch glänzt,

Steht je dein Altar öd' und unbekränztTom Römer., dessen Sinn für dich erkaltet --Dann, Genius des Schönen! sey gerecht,Mit sw'ger Blindheit strafe dies Geschlechts