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Blüthen aus Italien : [Gedichte]
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Ras't Mordgewühl durch alle Reih'n. Doch plößsich

Sleht Konstantin ein Kreuz '') am heitern A-rher

glüh'n,

Jndeß sein Wiedersehe!» auf sine seichte Stelle

Des Tybers glänzt. „Seht"! ruft entzückt der Held,

„Dort winkt der Sieg!" — Das Zeichen einer bessern

Welt

Stralt in der Christen Brust, wie Morgenhelle;

Begeistert stürzt zu Roß und Fuß die Schaar sich sin

den Strom;

Schon hört der Feind ihr Jubeln zwischen sich und

Rom.

Nun drängt sich Heer und Heer hier auf der Brücke.

Hell flammt der Sieg, Verzweiflung tobt im Blicks.

ES gilt das LooS der Welt. Da fällt Maxentius ;

Mit ihm der Heiden wilde Wuth. Der Fluß

Walzt ernst, und trüb in's Meer die blm'gen Leichen. ---

Wo ist die Wacht,, die nicht dem Glauben müßte

weichen? . .

Ei» Kreuz mit der Inschrift! «I» lloc rizno via-css!" — Zwei herrliche Freske» von Raphaelin den Stanzen des Vatikans stellen diesen Ge^genstand dar.