Druckschrift 
6 (1898) Englische Fragmente Reisebilder : 2
Entstehung
Seite
205
Einzelbild herunterladen
 

Die Schuld. 206

und uns allzu reichlich mit Ruhm zu versorgen, trugen wir schon eineSchuld von wenig mehr als zweihundert Millionen, währendalle AriNcngclder in England und Wales zusammen nicht mehr alszwei Millionen jährlich betrugen, und während wir noch nichtsvon jener Last hatten, die unter dem Namen cksnck rvsiAÜt unsjetzt aufgebürdet ist, und ganz aus unserem Durst nach Ruhmhervorgegangen.

16) Außer diesem Gelde, das von Kreditoren geborgt worden,die es freiwillig hergaben, hat unsere Regierung aus Durst nachSiegen auch indirekt bei den Armen eine große Anleihe gemacht,d. h. sie steigerte die gewöhnlichen Taxen bis auf eine solche Höhe,daß die Armen weit mehr als jemals niedergedrückt wurden, unddaß sich die Anzähl der Armen und Armcngcldcr erstaunlich vergrößerte.

17) Die Armengclder stiegen von zwei Millionen jährlichauf acht Millionen; die Armen haben nun gleichsam ein Pfand-recht, eine Hypothek auf das Land; und hier crgiebt sich also wiedereine Schuld von sechs Millionen, welche man hinzurechnen mußzu jenen andern Schulden, die unsere Passion für Ruhm und derEinkauf unserer Siege verursacht hat.

18) Urs cksuck ^vsiAbt besteht aus Leibrenten, die wir unterdem Namen Pensionen einer Menge Vvn Männern, Weibern undKindern verabreichen, als eine Belohnung für die Dienste, welchejene Männer beim Erlangen unserer Siege geleistet haben, odergeleistet haben sollen.

19) Das Kapital der Schuld, welche diese Regierung kontrahiert hak,nm sich Siege zu verschaffen, besteht ungefähr in folgenden Summen:

Pf. Sterling.

Hinzugekommene Summe zu der Nntionalschuld . 800000900.

Hinzugekommene Summe zur eigentlichen Armen-

geldcr-Schuld ' 160000000.

Olzuck vsiZcht als Kapital einer Schuld berechnet . 176000000.

Pf. Sth'l 1^00000)

d. h. elfhundert und fünfundzwanzig Millionen zu fünfProzent ist der Betrag jener jährlichen sechsundfünfzig Millionen;ja, dieses ist ungefähr der jetzige Betrag, nur daß die Armen-geld er-Schuld nicht in den Rechnungen, die dem Parlamente vor-gelegt werden, aufgeführt ist, indem sie das Land gleich direkt in denverschiedenen Kirchspielen bezahlt. Will man daher jene sechs Mil-lionen von den sechsundfünfzig Millionen abziehen, so ergiebt sich,daß die Staatsschuldgläubiger und das cksuä evsiAÜt-Bvlk wirklichalles Übrige verschlingen.

20) Indessen, die Armengeldcr sind ebenso eine Schuld wiedie Schuld der Staatsschüldgläubiger, und augenscheinlich ans der-selben Quelle entsprungen. Von der schrecklichen Last der Taxen