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4 (1898) Shakespeares Mädchen und Frauen Tragödien
Entstehung
Seite
151
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Komödien,

Den kleinen Elfen Röcke draus zu machen!

Ihr endlich, sollt den Kauz, der nächtlich kreischtUnd über unsre schmucken Geister staunt,

Von uns verscheuchen! Singt mich nun in Schlaf;An eure Dienste dann, und laßt mich ruhn!

Pcrdita (Das Wintermärchen, Akt IV, Scene III),Pcrdita, Nehmt die Blumen!

Mich dünkt, ich spiel' ein Spiel, wie ich's um PfingstenVon Hirten sah; fürwahr dies PrachtgewandVerwandelt meine Stimmung,

Florizel. Was Ihr thut,

Veredelt all En'r Thun, Sprecht Ihr, so wünscht' ich,Ihr sprechet immer; singt Ihr, macht' ich, daß IhrSo singend kauftet und verkauftet, undAlmosen gäbt und betet, und allesSo thätet, was Ihr thut: und wenn Ihr tanzet,

Wollt' ich, Ihr wäret Welle, stets zu tanzen,

Euch stets nur so, nicht anders zu bewegen,

Als Ihr Euch regt; denn jedes Euer ThunIst so in allen Teilen einzig, daß,

Was Ihr auch thut, jedwede Handlung sichAls Königin bewährt.

Jmogc» (Chmbeline. Akt II, Scene II),Image», Ihr Götter

In euren Schutz empfehl' ich mich! BeschütztVor Feen mich und nächtlichen Versuchern!

lSic schläft ein, Zcichimo steigt aus der Kiste,)

Jnchimo, Die Grille singt, des Menschen müde SinneErholen sich im Schlaf, So drückt' TarquinDie Binsen sanft, eh' er die Keuschheit weckte,

Die er verletzte! Cytherca, wieDu hold dein Lager schmückst! Du frische Lilie!

Und weißer als dein Bettgewand! O könnt'

Ich dich berühren, küssen, einmal küssen!

Rubinen sondergleichen, v wie holdMuß euer Kuß sein! Ist's ihr Atem doch,

Der dieses Zimmer so erfüllt mit Duft,

DeS Lichtes Flamme neigt sich gegen sie,

Und guckte gern ihr unterS Augenlid,

Das dort verschloßne Licht zu schaun