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4 (1898) Shakespeares Mädchen und Frauen Tragödien
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Tragödien.

Sich krümmte, jämmerlich am Boden krümmte,lind wie des Douglas Fuß ihn nicht zertreten,lim sich nicht zu besudeln — <Zn Wut ausbrechend.!

O, verfluchte,

Verdammte Hexen, lacht nicht so entsetzlich,

Reibt nicht verhöhnend eure Zeigefinger!

Ich werfe Felsen auf eu'r scheußlich Haupt,

Ich reiße Schottlands Anrnncnwälder auS,

Und geißle euch damit den gelben Rücken,

Und mit dem Fuß stampf ich das schwarze GiftAus euren dürren, gvttvcrhaßteu Leibern!

Nordwind, zerzause und zerreiß die Welt!

Brich, Himmelsdecke, und zermalme mich!

Erde, vernichte und verschlinge mich!

(Halb wild, halb ängstlich und in einen geheimnisvollen Ton übergehend.)

Verdammter Doppclgänger, Nebclmensch,

Anglotze mich nicht mit den stieren Augen —

Mit deinen Augen sangst du aus mein Blut,

Erstarren machst du mich, Eiswasser gieß'st du

In meine glühnden Adern, machst mich selbst

Zum toten Nachtgespenst — du zeigst dorthin?

Mit langen: Ncbelarm zeigst du dorthin?

Soll ich? Marie? Die weiße Taube? Blut?

Soll ich? Holla, wer spricht? Das war kein Wind.

Marin soll ich mit mir nehmen? Nickst du?

Es sei, es sei, mein Wille ist von Eisen,

Und ist allmächt'ger noch als Gott und Teufel. lEr stürzt sort.)

Vierzehnter Auftritt.

Mac Gregors Schloß. Erleuchtetes Zimmer mit einem verhängtenKabinett in der Mitte. Man hört verhallende Tanzmusik undMädchengekicher.

Maria, festlich geschmückt, und Margarethe treten eben herein.

Muri». Ach Gott! mir ist so ängstlich —

Margarethe. 's thut das Schnürlcib.

Komin her, ich will dich nusziehn, liebes Püppchcn.

lSic Hilst Marien beim Auskleiden.)

Marin. Das Herz ist nur beklommen.

Magarcthe. Ei, mein Püppcheu,

Graf Douglas ist ein hübscher Mann.

Maria lheitcr lachend). Das ist er!

Und lustig, und verträglich, und ein Mann!