Düsseldorf 8,109 Einwohner auf der Ouadratmcile
2. Köln 5,478 - - - -
Z. Achen 4,668 - - - -
4- Kleve -4,851 - - - -
5. Koblenz 8 ,880 - - - -
5. Reichenbach 8,865 - - - --
7. Erfurt 8,629 - - - -
8. Minden 8,595 - -- - -
g. Breslau ........ 2,956 - - - -
16. Münster 2,7-47 - - - -
11. Merseburg 2,68-4 - - - -
12- Liegnitz 2,652 - - - -
ig. Arnsberg 2,646 - - - -
14- Trier 2,850 - - - -
15- Magdeburg 2,306 - - - -
16. Oppeln 2,167 - - - -
17. Potsdam mit Berlin 1,910 - - - -
13- Posen 1,786 - - - -
19- Stralsund 1,726 - « - --
20- Danzig 1,007 - - - -
21- Frankfurt 1,551 - - - -
22. Stettin 1,408 - < - -
23- Königsberg 1,Z86 - - -
24- Bromberg 1,246 - - - -
25. Gumbinncn 1,284 - - - -
26- Maricnwerdcr 1,077 - - - -
27- Köölin 916 - - - -
Der klimatische Einfluß ist in dieser Rcihefolge als vorherrschend nicht zu ver-kennen: indessen erklärt er allerdings bei weitem nicht alles. Unverkennbar hat dieFruchtbarkeit des Bodens bei gleichem Klima bedeutende Unterschiede erzeugt. Wennman im Regierungsbezirke Magdeburg das Uebcrgewicht der Hauptstadt ganz aus-schließt, wclebe der Handel und die Fabrikation nährt, und die sechs Kreise, welchedie Altmark und den ostwärts der Elbe gelegnen Theil des Herzogthums Magdeburgenthalten, mit den acht Kreisen vergleicht, welche den westwärts der Elbe gelegenenTheil des Herzogthums Magdeburg, das Fürstenthum Halberstadt, Quedlinburg undWernigerode in sich begreifen, so zeigt sich folgende auffallende Verschiedenheit in derBevölkerung.
Die ersten sechs Kreise enthaltenauf 129,-"- geographischen Quadratmcilen 186,068 Einwohneralso auf der geographischen Quadratmcile 1,483 Einwohner.
Die letzten acht Kreise enthaltenauf 74,»-'- geo graphischen Quadratmcilen 248,002 Einwohneraljo auf der geographischen Quadratmeile 3,179 Einwohner.
Beide Theile sind mehr als anderthalb Jahrhunderte, mit Ausnahme der kur-zen Periode der westphälsschen Herrschast, unter einer Regierung gewesen; ein volks-thümlicher Unterschied Hat wenigstens seit vielen Jahrhunderten nicht mehr statt gefun-