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gönnt gewesen, seit dem Jahre 1789 auf dem langsa-men Wege der Reformen fortzugehen, es wäre mit derEntwickclung und der Befestigung seiner politischen Ein-richtungen im Jahre 1821 viel weiter, als es jetzt ist.
Durch die heilige Allianz ist Europa gleichsam ineinen großen Föderativstaat verwandelt. Sieht manblos auf die Flache, so ist diese der ungefähr gleich,welche die 22 Füderativstaaten von Nordamerika einneh-men. Sicht man auf die Bevölkerung, so ist sie derwohl gleich zusetzen, die jene Föderativ - Staaten amEnde dieses Jahrhunderts haben werden, denn da sichdort alle zwanzig Jahre die Bevölkerung verdoppelt, sobetragt sie im Jahr 1900 wahrscheinlich 100 Mil-lionen.
In allen Föderativ - Staaten liegt etwas der Frei-heit sehr Günstiges. Es ist erstens die Mäßigung desGanzen, die daraus hervorgeht, daß bei allen wichtigenAngelegenheiten die Meinungen Mehrerer müssen ge-hört werden;— es ist zweitens die Mäßigung des Ein-zelnen, der bei Allem, was er beginnt, zugleich dasGanze sich gegenüber sieht und dessen Meinung berück-sichtiget. Die Folgen dieser Konföderation haben sichschon in den Begebenheiten der letzten Zeit sehr deutlichgezeigt, wo das gesammte Europa die Angelegenheitenvon Europa anders bcurtheilte, als der einzelneStaat.
Nichts ist der Freiheit nachthciligcr, als solcheKriege, die gar kein Ende finden können und zuletztkeinen Charakter mehr haben, wie z. B. der dreißig-jährige. In solchen geht alle Gesittung und alle Culturverloren, weil endlich ein Krieg entsteht, der rein einKind des Kriegs ist, ein Krieg der großen Kompagnie-