sichrer, und kein Krieg irgend einer Meinung. Auchdie Bonapartischen Kriege nahmen diesen Charakteran. — Hatte sein Regiment langer gedauert, so wäreEuropa ein großes Reich der Flibustier geworden, inwelchem ein Kriegsstaat geherrscht, der den Krieg desKrieges wegen führte, und der alle Gesittung undCultur vertilgt hatte.
Diesen Kriegen großer Kompagnieführcr setzt dieheilige Allianz ein Ziel, und es ist sonderbar gen^g, daßdie Freunde einer gesetzmäßigen Freiheit nicht gleich er-kannt haben, wie sehr Europa durch diese Cvnsolidirungseines gesellschaftlichen Zustandes gewinnen mußte. Auchder Pabst scheint die heilige Allianz anfangs mit Miß-trauen angeschen zuhaben; wahrscheinlich der griechischenKirche wegen, und des alten Streites gedenkend, der infrüheren Zeiten zwischen dieser und der lateinischen soviel Verwirrung und Haß erregte.
Der russische Kaiser entwarf im Jahre 484.5 denPlan zur heiligen Allianz. Unser König war einer derersten von denen, die ihr beitraten. Die lange, zwischenbeiden Fürsten bestandene, und sich auch in den Zeitendes Unglücks bewahrte Freundschaft hatte schon längstden Grund zu einer solchen Verbindung gelegt. EineFamilicnvcrbindung zwischen den beiden regierenden Häu-sern machte später diese Verhältnisse noch enger undinniger.
Ich sah die beiden Fürsten zum ersten Male, als sieim Jahre 4845 Musterung über ihre Truppen aus demMarsseldc in Paris hielten.
Beide hielten neben einander.
Es war damals erst wenige Monate, daß der Kö-nig, vermöge der Traktaten von Wien, unser König