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es um Weichlichkeit und bequemen Genuß zu thun ist,findet in einem Staate ohne öffentliche Gesetzgebung vielbesser seine Rechnung.
Wir haben jetzt in Europa so viele Staaten mitNcprascntativvcrfassungen, daß man wohl wissen kann,wie es in einer solchen Staatsform hergeht. — Weildas Gcmeinewescn starker ist, so unternimmt es mehr,und weil es mehr unternimmt, so macht es größere An-forderungen an seine Bürger. Dieses ist die Ursache,daß in allen Repräsentativversassungen die Abgaben hö-her sind, als in andern. Selbst das freie Nordamerikahat, obgleich das Meer in Osten und die endlosen Wal-dungen in Westen ihm ein stehendes Heer ersparen, dochschon so viel Abgaben, wie Preußen, da doch die Volks-menge ungefähr dieselbe ist, und Preußen die Halste sei-ner Abgaben blos auf die Kricgseinrichtung verwendenmuß.
Sobald die Abgaben hoch werden, wird die, auf dasUmgehen der Abgaben gesetzte, Strafe immer größer.Und da es nun unter allen Regicrungsformcn immersolche Bürger zu geben pflegt, die geneigt sind, die Ab-gaben zu umgehen, so muß die Kontrolle verschärft unddie Gesetzgebung strenger werden. Hierdurch werden na-türlich die ordentlichen, die Abgabe nicht umgehenden,Bürger eben so getroffen, als die unordentlichen, undmüssen sich denselben Formalitäten und oft denselbenVexationen unterwerfen, da die Angestellten in den in-directcn Abgaben, und besonders die in der unterstenEtage, selten die Elite der Nation bilden.
Vergleichen wir z. B. die französischen Zölle mitden preußischen, oder die französischen Uroits i-eu»is mitder preußischen Verbrauchsteuer, so finden wir einen gro-
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