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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
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cherlci Weise berücke». Besonders kann dieses bei derJugend der Fall scyn, die wie Göthc bemerkt, ungemeingeneigt zum Gcheimnißvollen, und stets der Meinungist, daß sich an ein Geheimniß viel knüpfenund viel mit ihm ausrichten lasse *).

Das Edle wohnt nur im Oeffentlichcn; denn andieses wird beym Urtheile immer der Maaßstab desSittlichen gelegt, und selbst von solchen, die diesenMaaßstab an ihre eigenen Handlungen nicht immerlegen.

Es ist sonderbar, allein nicht weniger wahr: diemeisten Politiker, die über die Regierungen reden, redengegen sie und betrachten sie in ihren Gesprächen alseine Art von feindlicher Macht, die man einmal unglück-licher Weise im Lande habe.

Erkundigt man sich nun nach dem, was sie gegendie Regierungen vorzubringen haben, so findet man,daß sie in allem Recht haben würden, wenn die Sachen

*) Man würde diese Studentensache vielleicht in historischerWeise sehr haben aufklären können, wenn man die altenUniversttäts-Archive, z. N. die von .Halle oder Jena nach-gesehen, und in diesen die alten Ordcnsprocesse von den Con-stantisten, Schwarzen, Elsassern, Amicistcn, Unitisten undwie sie weiter heißen, untersucht hätte. Man würde danngefunden haben, daß die Jugend immer zum Geheimnißvollcngeneigt ist und stets erhabene und kühne Worte geliebthat, mit welchen sie auch nie sparsam gewesen. Ebenfallswürde man gefunden haben, wie spurlos alles dieses vorüber-gegangen, und wie wenig die Regierungen davon sind berührtworden.