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wußte, was man an ihr hatte. Zugleich wußte manvon der andern Seite, daß sie in den neuen Provinzennicht gut einzuführen scy, weil in diesen die Gewerbesich noch mehr aufS Land zerstreut haben, als in Schlesien.
In allen den Fällen, wo es schwer ist, gleich vonAnfang eine richtige Meinung über eine Sache zu haben,thut man am besten, daß man die verschiedenen Mei-nungen eine Zeitlang mit einander kämpfen läßt. Siewiegen sich dann in Hinsicht ihrer Stärke gegeneinanderab, und die stärkste wird sich immer durch die andereBahn machen.
Diesen Grundsatz befolgte der König. Denn nach-dem die Sache im Staatsrate lange war berathcn wor-den, und die Meinungen sich ein ganzes Jahrlang inHinsicht ihrer Stärke gegeneinander abgewogen hatten, ent-schied sich endlich der König, für die Aufhebung derThor-Accisc, und für die Einführung einesvöllig freien Verkehrs im Innern.
Der König erließ nun das merkwürdige Gesetz vom26. Mai 1818, in welchem er alle inneren Zoll - und Ac-ciselinien aufhob und auf die Gränze des Reichs setzte,so daß der ganze innere Verkehr auf einmal frei wurde.
Unterm 8. Febr. 1819 erließ der König ein zweitesGesetz, in welchem die Besteuerung von vier inländischenGegenständen angeordnet wurde: nämlich von Branntc-wcin, Bier, Weinmost und Tabaksblättcrn. Dieses Gesetzwar der zweite Theil des Gesetzes vom 26. Mai 1818.
Unterm 17. Jan. 1820 erließ der König ein Gesetzin Hinsicht des Salzmonopols, wodurch dieses mit demneuen Steuersystem in Uebereinstimmung gebracht wurde.Bis dahin hatten in den verschiedenen Theilen der Mo-narchie verschiedene Salzpreise auf den königlichen Niederlagen Statt gefunden, dieses war ein Ucbelsiand, der
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