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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
Seite
135
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lichkcit, durch die Verleihung eines Besitzes in liegendenGründen, für Sie und Ihre Nachkommen zu geben."

Hauptquartier Paris, den 3. Juni 1814.

Friedrich Wilhelm.

Gneiscnau wurde in den Grafenstand erhoben. Eben-falls General Pork von Wallenburg, General Bülow vonDcnncwitz, General Kleist von Nollendorf und GeneralTauenzien von Wittenberg. Jeder erhielt mit dem gräf-lichen Titel eine Dotation in liegenden Gründen von200,000 Rthlr. an Werth.

Und so hatten sich denn die neuen Einrichtungen,die der König seinem Heere gegeben, in einem glorreichenFeldzuge aufs herrlichste bewährt. Das 1806 Verlorne,war durch das Heer von 1813 wieder gewonnen. Der Staatund das regierende Haus erhielt auf dem Wiener Kon-gresse seinen alten Besitzstand wieder, mit neuem vermehrt.

Noch während der Versammlung des Kongresses, kamBonaparte von seinem Eilande zurück. Diese Bege-benheit berührte Europa wie ein elektrischer Schlag.

In zwanzig Tagen war er in Paris, und die Bour-bons verloren zum zweitenmale den Thron.

Die vier Mächte erneuerten den Traktat von Chau-mont, dem gemäß jeder 150,000 Mann stellte, und mehr,wenn es die Noth erfordere, da dieses das Minimum war.

Den Werth der Dotation, welche Fürst Blücher erhielt, betrug450,000 Rthlr. in liegenden Gründen. Spater schenkte ihmder König ans dem Paiserplatze in Berlin noch ein Hansvon go,000 Rthlr. an Werth.