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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
Seite
134
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An den Staatskanzler, Freiherr» v. Hardenberg,

Was Sie dem Vatcrlandc waren nnd bleiben wer-den, kann ich durch keine Standescrhöhung anerkennen.Sic werden den Lohn Ihrer Anstrengungen in der Ent-wicklung der großen Wcltbegcbenhciten finden, zu wel-chen Sie rastlos beitrugen.

Ihre und Ihrer Nachkommen Erhebung in den Für-stenstand, welche ich Ihnen hierdurch bekannt mache, seyIhnen indcß ein Beweis meiner Dankbarkeit, welche ichmit dem herzlichen Wunsche begleite, daß sie die Vorzügedieser Ernennung lange genießen mögen. Es wird dem-nächst meine erste Sorge seyn, Ihnen noch einen andernBeweis meiner Erkenntlichkeit durch die Verleihung einesBesitzes in liegenden Gründen für Sie und Ihre Nach-kommen zu geben." *)

Hauptquartier Paris, den 3. Juni 1814.

Friedrich Wilhelm.

An den Feldmarschall von Blücher.

Sie haben den Kampf für das Vaterland glücklichund ruhmvoll geendet, aber die Dankbarkeit, welche Ihnender Staat schuldig ist, dauert fort. Zum Beweise der-selben ernenne ich Sie hierdurch zum Fürsten Blüchervon Wahlstadt, und erhebe Ihre Nachkommen in denGrafenstand mit Beibehalt des Namens Blücher vonWahlstadt. Demnächst wird es meine erste Sorgesepn, Ihnen noch einen andern Beweis meiner Erkennt-

*) Der Werth der Dotation, welche Fürst Hardenberg später er-hielt, betrug 450,000 Rthlr. in liegenden Gründen.