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Friedrich Wilhelm der Dritte
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welchen die Vermehrung der Bevölkerung und das Stei-gen des Bodenwerthes ausgehen wird. Er besitzt danneine Flache Landes, die zwölsmal so groß ist wie die,welche er 1801 besaß.

Man könnte nun fragen, wie eS gekommen, daß dieRegierung nicht früher ein Edikt wie das vom 14. Sept.gegeben, da dieses doch die Grundlage einer größeren Be-völkerung und eines größeren Wohlstandes ist?

Daß dieses nicht früher gekommen, rührte von derEinrichtung des Staates her. Friedrich der Große hattedrei feststehende Formen, die sein Wirthschafts- und Kriegs-systcm bedingten.

Die erste war die Form der Städte. Auf diesewaren die Gewerbe festgebannt, und das Betreiben der-selben auf dem Lande war gesetzlich verboten, ausgenom-men die Wagner, Zimmerleutc, Schmiede und Schnei-der, doch nur in bestimmter Anzahl; nicht aber die Schu-ster. Diese gehörten schon in die Städte, welche selbstwieder große königliche Packhöfc waren, in denen die Ac-eise erhoben wurde, und deswegen unter einer genauenThorcontrollc standen.

Die zweite war die Form des Adels, ihm noth-wendig, da dieser Stand der einzige war, der ihm Ofsi-eicre für sein Heer gab, und, vermöge der Einrichtungseiner Armee, war es nothwcndig, daß sie von einemadeligen Ofsiciercorps befehligt wurde.

Die dritte Form war der Bauernstand, dervermöge des Cantonwcsens ihm die Untcrofsiciere undGemeinen lieferte, aus denen er die Beurlaubten und