selten überhaupt wirkt und erscheint dieses Plenum? Wieunbedeutend unter so vielen wird der Einfluß dieser we-nigen Stimmen scyn? Wie nützlich werden sie zu hörensepn, wenn über Eigcnthum und großes Eigenthum Fra-gen entstehen? Wie nützlich werden sie zu hören sepn,wenn irgend politische Leidenschaften, oder auch anderejemals Deutschland in Zwiste zu verwickeln droben. Undeinmal hat ihnen die Bundes-Acte den Fingerzeig, dieseHoffnung gegeben; es wäre eine neue Härte sie damit zuentHören. Was die andere Gerechtsame betrifft, so ist hierder Act nicht zu ihrer Entwickelung und Abwägung. Dierheinische Bundes Acte selbst ging davon aus, ihnen alleszu belassen, was sich mit der Souveränität nur immer ver-tragen kann. Andere Beyspiele, in Europa oder Deutsch-land, liefern eine starke Jnduction. Und es hat mir immerein sophistisches Argument geschienen, wenn man erst will-kürliche Staatseinrichtungcn trifft, und dann zn beweisenversucht, daß Neckte, die sie ansprechen, in diese weisenAnstalten nicht mehr passen. So sieht die Sache von dereinen Seite betrachtet ans, und die Herrn und Damen wer-den nicht finden, daß ich ihre Sache zn lau vcrthcidige.Aber min die Kehrseite. Hier aus diesem stillen Winkelder Beobachtung will ich ihnen zurufen. Teutschland be-darf der Ruhe und der Besänftigung. Sie sind Deutschegewesen, che sie Fürsten, Grafen und Herrn wurden. DerStaatsmann und der Kenner der Geschichte kann es sichnicht verhehlen, daß Deutschland zn seinem großen Nachtheilzn sehr zersplittert war. Es hängt nicht mehr von mensch-licher Gewalt ab, ihren Zustand zu ändern und ihnen Dinge
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