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waren. Wollte er mm die Gefchichtskenntniß, oder viel-mehr die Geistesgegenwart und den Witz des einen oderdes andern seiner Gaste auf die Probe setzen, dann fragteer wohl, wie zufallig, den zu Prüfenden: „Was hat Erda auf seinem Teller?" und wußte nun der Befragte —getroffen oder nicht getroffen — einen Reim aus der oftnur karglich ausgestatteten Zeichnung zu machen, so nickteer ihm dann, indem er im letzten Falle die Antwort be-richtigte, Beifall zu. Daß mancher Gast, so wie derjunge Prinz, der jeden Augenblick einer ähnlichen Fragegewartig fein mußte, hierdurch iu Verlegenheit gefetztwurde, laßt sich um so eher begreifen, als ähnliche ge-schichtliche Darstellungen sich nicht immer so deutlich, alsz. B. der Kampf der Horatier und Curiatier; dieVertheidigung der Brücke durch Horatius Co-cles, oder die Scene wie Mutius Scävola seineHand über das Kohlenbecken hält, aussprechen.
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Und Aehnliches stellt uns Herr v. Hippel*) mit fol^genden Worten auf:
„Es ist außer allem Zweifel, daß der König mit sei-„ner ruhigen Vorsicht und dem begeisternden Muthe,„der ihn gerade in den Augenblicken der höchsten Gc-„fahr jederzeit beseelte, der beste Feldherr für fein Heer,, gewesen wäre; allein Bescheidenheit ließ ihn feiner„eigenen Kraft mißtrauen, die er für die Rettung sei-„nes Volkes nicht hinlänglich genügend hielt."
*) Siehe dessen Beiträge zur Charakteristik FriedrichWilhelms III, S. 19.