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Nachtrag (1844)
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waren. Wollte er mm die Gefchichtskenntniß, oder viel-mehr die Geistesgegenwart und den Witz des einen oderdes andern seiner Gaste auf die Probe setzen, dann fragteer wohl, wie zufallig, den zu Prüfenden:Was hat Erda auf seinem Teller?" und wußte nun der Befragtegetroffen oder nicht getroffen einen Reim aus der oftnur karglich ausgestatteten Zeichnung zu machen, so nickteer ihm dann, indem er im letzten Falle die Antwort be-richtigte, Beifall zu. Daß mancher Gast, so wie derjunge Prinz, der jeden Augenblick einer ähnlichen Fragegewartig fein mußte, hierdurch iu Verlegenheit gefetztwurde, laßt sich um so eher begreifen, als ähnliche ge-schichtliche Darstellungen sich nicht immer so deutlich, alsz. B. der Kampf der Horatier und Curiatier; dieVertheidigung der Brücke durch Horatius Co-cles, oder die Scene wie Mutius Scävola seineHand über das Kohlenbecken hält, aussprechen.

Z» Seite SZ.

Und Aehnliches stellt uns Herr v. Hippel*) mit fol^genden Worten auf:

Es ist außer allem Zweifel, daß der König mit sei-ner ruhigen Vorsicht und dem begeisternden Muthe,der ihn gerade in den Augenblicken der höchsten Gc-fahr jederzeit beseelte, der beste Feldherr für fein Heer,, gewesen wäre; allein Bescheidenheit ließ ihn feinereigenen Kraft mißtrauen, die er für die Rettung sei-nes Volkes nicht hinlänglich genügend hielt."

*) Siehe dessen Beiträge zur Charakteristik FriedrichWilhelms III, S. 19.