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Nachtrag (1844)
Entstehung
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Zn Seite 8.

anderer Umstand, der nicht wenig dazu beitrug,de» jungen Prinzen scheu zu machen und dessen Mangelan Selbstvertrauen zu erhöhen, waren die Examina,denen er sich zuweilen an der Tafel des großen Königsunterwerfen mußte, und denen er folglich in der Angstseines Herzens nicht immer zu genügen vermochte. Esdarf daher bei der weiter oben erwähnten Erziehungs-weife des jungen Thronerben nicht befremden, wenn erz. V. die eines Tages an ihn gerichtete Frage:Wasist ein Spllogism?" und dergleichen abstrakte Fragenmehr, nicht zu beantworten vermochte, und alsdann inder Angst seines Herzens entweder ein Glas Wasser oderein Glas Wein leerte. Mit welcher Angst er sich andie Königliche Tafel setzte und mit welcher Scheu er aufdas historische Tafclscrvice blickte, welches so ganz geeig-net war, ihm neue Verlegenheiten zu bereiten, laßt sichdaher leicht begreifen.

Friedrich der Große hatte uamlich zur Prüfungder Geschichtskenntnisse und der Geistesgegenwart einigerseiner Gaste ein porzellanenes Tafelfervice anfertigen las-sen, auf welchem in röthlicher Farbe Episoden aus deralten griechischen und römischen Geschichte angebracht

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