IV
zum ersten Hefte, theils aus eigener Erfahrung,theilö aus den Mittheilungen von handelnden Per-sonen, theils von Ohren- und Augenzeugen, oderdoch wenigstens von Zeitgenossen, so wie aus zu-verlässigen literarischen Quellen hervorgegangen.
Der Verfasser erdichtet, verschweigt nichts We-sentliches, er giebc aber dagegen, wo thunlich, derWahrheit unbeschadet, ein mildes, aber kein falschesBild von den hier geschilderten Individuen, denndie trefflichen Persönlichkeiten des höchstseligen Mo-narchen entheben ihn des Vorwurfs, sie an eine lob-rednerische Darstellung streifen zu lassen.
Seine Mittheilungen erscheinen hier abermals,wie er dieö bereits Seite 2 seines ersten Heftes au-gedeutet hat: „außer allem Zusammenhange, als„Beitrage für künftige Biographen," und machendaher, wenn gleich mit gewissenhafter Treue beschrie-ben, keine Ansprüche auf logische Scharfe und chro-nologische Zeitfolge, noch sind solche nach den Ma-terien geordnet, sondern sie werden hier gerade sowiedergegeben, wie sie in seinem Gedachtnisse auf-tauchten. Sie entstanden während eines vierwö-