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Heinrich Heine : Aus seinem Leben und aus seiner Zeit
Entstehung
Seite
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18(1 Friedrich Hebbel.

in Gesellschaft des Musikschriftstellers Theodor Hagen, der diesen schon vorhergekannt, abgestattet hat.

Wir trafen ihn im Hausflur, er mar eben im Begriff, einen Besuchenden, dener mir später als Alexander Weill vorstellte, bis an die Thür zu begleiten, und

Friedrich Hebbel.

ließ uns in sein Visitenzimmer eintreten. Er wohnt einfach, aber elegant. Alser zurückkehrte, gab ich ihm Campes Brief; er öffnete ihn, hatte aber kaum einenBlick hineingethan, als er ihn wieder aus der Hand legte und mit den Worten!Sie sind Hebbel? Ich freue mich außerordentlich, Sie persönlich kennen zu lernen",auf mich zueilte.Sie sind einer von den wenigen", fügte er hinzu,die ich schonzuweilen beneidet habe; ich kenne Ihre »Judith« nicht, nur Ihre Gedichte, aberdie haben den entschiedensten Eindruck auf mich gemacht. Ich hätte Ihnen manchesSujet stehlen mögen, namentlich den »Hexenritt«. Er rentierte aus diesem einige