Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
405
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Heine und Consorten, 405

nennen nnd Rothschild öffentlich zu brandmarken, Alle diese so-genannten Liberalen, die beständig Alles, was Verehrung nndÄchtung verdient, Alles, was Glauben, Aufopferung und Idealbedeutet - Christus, den Papst, die Priester nnd die BarmherzigenSchwestern beschimpfen, alle diese Menschen zitterten wie schuldigeLakaien, die ans frischer That ertappt sind, bei dem Gedanken,daß man es wagte, einen Frankfurter Bankier anzugreifen, der inihren Augen ein heiliges Amt bekleidet,"

Wenn man einen Herrn hat und sich desselben entledigenwill, so ist es nothwendig, seine Gedanken zu kennen. Den Deutschenhat das Buch von Rohling darüber Aufklärung gegeben, und IhreUeberletzung wird bei uns ein Gleiches thnn! Dergestalt bewaffnet,mit einer Art Mission betraut und durch die Vorschriften seinerReligion selbst von jedem hindernden Skrupel befreit, stürzt sichder Jude auf die Hauptstädte, um sie zu erobern,"

Auf die Entgegnung der modernen Juden, daß diese nichtmehr den Talmud studieren, erwidert Drnmmont:

Was hat es auch der Jude von heutzutage nöthig, den Talmudzu studieren? Er befindet sich in seinem Gehirn vermöge desGesetzes der Erblichkeit eingeprägt, er ist das geistige Vermächtnißunzähliger Generationen, die nach seinen Vorschriften gelebt nndgestorben, die diese Lehren in Fleisch nnd Blut aufgenommenhaben,"

Die Juden sind aus Talmud geknetet, vom Talmud ganzdurchdrungen, sie verdanken ihm nicht allein die wahnsinnige Idee,daß sie uns überlegen sind, sondern auch die erstaunliche Spitz-findigkeit, das Vollkommeue Fehlen jeder sittlichen Empfindung,jeden Begriffes von gut und böse, was wir Alles an dem Hebräerso natürlich und ursprünglich finden, daß wir es für ganz ent-schuldbar halten,"

Die vaterländische Jugend fragt sich, ob es nicht möglichwäre, im Falle einer Kriegserklärung die Fürsten Israels zu er-greifen und sie zu zwingen, die Milliarden, die sie uns gestohlenhaben, herauszugeben, so daß wir unter günstigen BedingungenKrieg führen können. Im Grunde ist dies der Gedanke von Jeder-mann, Keine Zeitung hegt ihn, aber alle Journalisten (die christ-lichen) sprechen davon. Der durch das Monopol großer Magazineruinirtc Ladenbesitzer, der kleine, von den Freibeutern der Börseum seine Ersparnisse gebrachte Rentier, der Arbeiter, den dasSchicksal bedroht, von dem deutschen Juden, der die Aktien derWerke von Cail weggerafft hat, auf das Straßenpflaster von Gre-nelle gesetzt zu werden, hält unsere Lösung der Frage für die einzigvernünftige und praktische, sie sind Alle der Ansicht, daß der Judegenug gestohlen hat, und daß er einmal was herausgeben muß.Der Jude ist ohne Zweifel noch nicht besiegt, aber er ist sichtbar,er kann nicht mehr wie ehedem unterirdische Schleichwege gehen,man sieht, wie er handelt, man sieht ihn arbeiten, man ruft ihnbeim Namen, man richtet direkte Fragen an ihn, man weiß, woer wohnt nnd an welchem Orte man ihn eventuell finden kann,