Heine und Consorten.
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haben soll: „Reisende erzählten mir, daß meine Seelen-rettung sogar der Kanzelberedsamkeit Stoff ge-liefert", so sind das am Ende nichts als semitische Auf-schneidereien und echter Judenschwindel. Wenn jeder Christ übereinen aufrichtig Bekehrten, um des Bekehrten und der Seeledes Bekehrten willen, sich freuen soll, so ist das ganz wasAnderes, als wenn Nichte und Onkel den dummen Goyimeine Freude zumuthen, die Freude über den großen Fang,über die große Ehre, über den unschätzbaren Gewinn — —der durch diesen „größten Deutschen" und bedeutendsten Dichterdem Christenthum und der Kirche erwachsen ist. Nun könnenwir nachweisen, daß katholische Blätter vor 4(1 Jahrendie angebliche Bekehrung Heines ganz anders signali-sirt haben, als diese Nichte in ihrem fabelhaften Größenwahnund in ihrer familienhaften Onkelüberschätzung.
Ferner erzählt Heine seinen gläubigen Anbetern über jeneZeit, in welcher sich das Gerücht verbreitet, er sei katholischgeworden:
„Junge katholische Geistliche wollen ihre homiletischen Erst-lingsichriften meinem Patronat anvertrauen. Alan siehtin mir ein künftiges Kirchenlicht." —
Wer diese Phrasen mit einiger Kenntniß der theologischenZustände betrachtet, dem müssen sie als Erzeugnisse der Heine-schen Unverfrorenheit erscheinen, denn sie sind offenbar er-logen und total unmöglich. Was heißt z. B. „homiletischeErstlingsschriften"? Was heißt das Patronat darüber demHeine anvertrauen? — — Durchwegs Unsinn! Ausgeburtender schon zu sehr abgebrauchten Dichterphantasie.
1Z2. Schon wieder ein Duell' — selbstverständlich kein treffenderWitz, nur ganz leichte Ferwundung; gegenseitig sehr schonungsvoll, wievorauszuseljcn war.
S. 91 sehen wir den tapferen Heine schon wieder in einDuell verwickelt. — Das von Heine weitläufig zu UngunstenBörnes abgewickelte Verhältniß Börnes mit Madame Pohlerwähnt die Nichte sehr vorsichtig und sehr kürz S. 91:
„Als er (Heine) sich in Frankfurt nach der Wohnung Börneserkundigt, hatte man erwidert, wo derselbe wohnt, weiß man nicht,