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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
277
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Heine und Eonsorten. - c <

schöner und glücklicher sein als wir, denn ich glaube an den Fort-schritt, ich glaube, die Menschheit ist zur Glückseligkeit bestimmt,und ich hege also eine größere Meinung von der Gottheit, alsjene frommen Leute, die da wähnen, sie habe den Menschen nurzum Leiden erschaffen. Schon hier auf Erden möchte ich durchdie Segnungen freier politischer und industrieller Institutionenjene Seligkeit etabliren, die nach der Meinung derFrommen erst am jüngsten Tage ini Himmel stattfinden soll!"

M. Strodtimnm rechnet es dem Keine als Ael'igion an, wenn ernur über Aeligion spricht, d. lj. iilier dieselbe spottet. Neuer Koljn überden Erlöser. Die dem Keine nach grinsen den Anden.

Strodtmann rechnet es dem Heine als Religion an, wenndieser zuletzt die religiöse Frage durch den giftigsten Hohngegen das Christenthnm zu lösen sucht.

Strodtmann (II. 380)!

„Aber es ließ ihm keine Ruhe (die religiöse Fragej ein ganzesErdenleben hindurch! nur noch stürmischer und wilder verlangteer nach der Lösung (nach Erlösung nicht, die wies er^ zurück), jenäher sein letztes Stündlein herankam, und seine «seele schriegellend am Rande des Grabes:

„Laß die heil'gcn Parabolen, laß die frommen Hypothesen,

Suche die verdammten Fragen ohne Uinschweif' uns zu lösen!

Warum schleppt sich blutend, elend unter Areuzlast der Gerechte,

Während glücklich als ein Sieger trabt auf hohem Roß der Schlechte?

Woran liegt die Schuld? Ist etwa unser Herr nicht ganz allmächtig?

Oder treibt er selbst den Unfug? O, das wäre niederträchtig!

Also sragen wir beständig, bis man uns mit einer Handvoll

Erde endlich stopft die Mäuler. Aber ist das eine Antwort?" —

In diesen schlotterigen Reimen hat sich noch die ganzetalmudische Wuth gegen Christus den Herrn zusammengerafft.Entschieden versteht Heine hier unter den Parabolen die RedenChristi in den Evangelien. Heine, kennt nicht oder willnichts wissen vom Worte des Herrn, nach welchem derWeizen und das Unkraut zusammen bis zum Tage der Erntewachsen, und von der Sonne, die Gott über die Gerechten undUngerechten aufgehen läßt, und von dem einstigen Gerichte über