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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
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Heine und Consortcn.

empfohlen wird, die pantheistische Philosophie populär zu machen,heißt es weiter^:

Nur im Gedanken lebt unser Gott,

Den wir uns selber denken,

Dies ist der neuen Weisheit Schlund,

In den wir die Welt versenken.

Und das, was der Juden Jehova sprach:

Ich bin der König der Welten,

Ich bin Gott, außer mir ist kein Gott,

Das soll nur vom Menschengeist gelten.

So wird im Gedanken Gott selber befreitMit einem Zauberschlage,

Der wahre Gott von dem falschen Gott,

Der Geist von dem Alten der Tage.

Wir brauchen keinen Gott außer uns,

Wir werden uns selber genügen,

Der freie Gedanke ist auf seinen ThronIm Menschengeiste gestiegen.

Der alte Gott geht jetzt herum,

Wie der Geist von Hamlets Vater;

Er wittert schon die Morgenluft,

Wie jenes Gespenst im Theater.

Es ist seines Bleibens nimmermehrDahier auf unsrer Erde,

Hier ruft der kühne MenschengeistDer neuen Schöpfung: Werde!

Der Alte hüllt sich ins LeichentuchUnd überläßt uns seine HabeUnd geht bedächtig die Stufen hinabZu seinem ewigen Grabe.

Und mit ihm gehen als LeichengcleitDie Könige von Gottes Gnaden,

Er hat sie zum ewigen stillen GebetZu sich in die Gruft geladen."

Die wüthende Feindschaft gegen das Christenthumläßt sich viel dringender und ringender machen, als

* Brunncr,Nebeljungenlied". S. 50. Erscheint eben in vierter Auf-lage, mit einem Stahlstich nach Führichs Composition.