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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
202
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202 Börne und Consorten.

Es soll daraus hier nur der Monolog des auf BörnesGrabe sitzenden Heine gebracht werden:

Ich Hab' mich lange genug geschmiegt,

Gott Lob, daß der nun da drunten liegt,

Das ist mir ein lieber Leichengeruch,

Ich werde begeistert zu einem Buch.

Er ist nun unter, ich ober dem Stein,

Heine über Börne" soll der Titel sein!

Heine über Börne nun endlich einmal!

Ich auf dem Lebensberg, er im Grabesthal,

Er war mir im Leben zu grob und erstarrt,

Ich habe auf günstige Zeiten geharrt.

Ich bin nun am Platz und er ist fort,

Mein ist der Sieg das letzte Wort!

Du schaust herab, du kaltes Broncegesicht,

Doch Heine fürchtet deine Kälte nicht.

Daß dein Erzbild so höhnisch lacht,

Das hat der Künstler David gemacht.

Jetzt bin ich erst gänzlich ä mon »iss,

Seit ich dich weiß im ?srs Daobsiso;

.Es ist mir, als ob der große Stein,

Der sich erhebt auf dem Leichenschrein,

Mir war' vom Herzen gefallen herabUnd läge vor mir, auf deinem Grab.

Alle guten Geister loben Gott den Herrn,

Und alle großen Geister beschimpfen sich gern.

Er, der sich so oft das Maul zerriß,

Der keinen guten Faden an mir ließ,

Der liegt nun in seiner grabsteinernen Rast;

Herr Börne da drunt, ein wenig aufgepaßt:

Wir rechnen jetzt unsre Rechnung aus,

Wie wir's gelernt bei den Vätern zu Haus'.

Mein Wechsel an dich soll die Rache sein,

Mein Buch ist mein Wechsel ich löse ihn ein.

Es mag sich empören die Christenheit,

So ist's einmal Brauch beiunsere Leut'",

Ob nun durch List, ob durch Gewalt,

Die Rache bleibt niemals unbezahlt!

Mein Buch sei ein mächtiger Zauberstab,

Daß du dich umkehrst in deinem Grab.

Die dummen Christen sagen wohl,

Daß man die Fehler des Nächsten sollMit einem Mantel decken zu,

Und die Todten lassen in Ruh'.

Ich brauch' diesen Mantel für mich zu sehr,

Als daß ich ihn gäbe für Andere her,