182 Börne und Consorten.
Gesetze gewesen sind. Man lese hierüber nach in Egger 87.88. 89. 90. 91 (Gesetz 64. 65. 66. 67).
Einen Beweis für den echten Judenhohn finden wirgleich (S. 66, Heine) bezüglich der jüdischen Speise Schalet(eines aus Graupen, Bohnen u. s. w. zubereiteten dicken Breies;Heine setzt die Bereitung als bekannt voraus):
„Dieses Gericht ist aber auch ganz vortrefflich, und es istschmerzlichst zu bedauern, daß die christliche Kirche, die dem altenJudenthum so viel Gutes entlehnte, nicht auch den Schalet adop-tirt hat. Vielleicht hat sie sich dieses für die Zukunft noch vowbehalten, und wenn es ihr mal ganz schlecht geht, wenn ihreheiligsten Shmbole, sogar das Kreuz seine Kraft verloren,greiit die christliche Kirche zum Schaletessen und dieentwischten Völker werden sich wieder mit neuem Appetit in ihrenSchooß hineindrängen. Die Juden werden sich wenigstens dannmit Ueberzeugung dem Christenthume anschließen . . . denn wennich klar einsehe, ist es nur der Schalet, der sie zusammenhält imalten Bunde. Börne versicherte mich sogar, daß die Abtrünnigen,welche zum neuen Bunde übergegangen, nur den Schalet zu riechenbrauchen, um ein gewisses Heimweh nach der Synagoge zu em-pfinden, daß der Schalet sozusagen der Kuhreigen der Inden sei."
Der Hohn in dieser Expektoration läßt nichts zu wünschenübrig, der Witz alles, denn dieser Hohn wird das rechtegrinsende Verständniß doch am ehesten in einer schmutzigen
Trödelbude finden, in der mit alten H (Kleidungsstücken)
oder in einem Zeitungsbureau, wo mit alten, abgebrauchtenSchnurren gehandelt wird. Immer geht es am Ende gegendas Kreuz los, das gehaßte Symbol der Menschen-erlösung. Das ist der echt unverwüstliche Judenhohn.
78. Was Keine mit klüger Uüchstcht auf seine eigene Sittlichkeit für
Woralgcfetze aufstellt. Schändliche Verhöhnung des Erlösers.
S. 97 bemüht sich Heine, seine Thesen über Moral auf-zustellen, selbstverständlich sind seine Theorien sämmtlich derartiggestaltet, daß sie mit seiner bekannten, von ihm selbst sehrunverhohlen proklamirten Praxis zusammenklappen. Er sagtS. 97:
„Ich glaube daher behaupten zu können, die Sittlichkeit istunabhängig von Dogmen und Legislation, sie ist ein reines Produktdes gesunden Menschengefühls und die wahre Sittlichkeit, die