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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
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Börne und Consorten.

Börne erscheint hier als ein echter heuchlerischer Talmud-jude. Die Talmudisten behandeln die Christen als Esel, Thiere,die zu vernichten sind nach Möglichkeit, denen gegen-über Lüge und Meineid erlaubt sind*, und erstellt sichwüthend, weil die katholische Kirche in Frankreich dem Moliöredie katholische Begräbnißfeier verweigerte.

Börne verschweigt:

1. daß die Komödie zu jener Zeit in Frankreich auf einerStufe stand, die ein Staatsgesetz veranlaßte, welches dendamaligen Schauspielern die Beerdigung auf dem geweihtenFriedhofe nicht gestattete.

2. Daß Einer, dem mau ankündigt, und zwar öffentlich,er könne, wenn er in seinem Stande bleibe, nicht in geweihterErde begraben werden, nicht über Beschimpfung klagen kann.

3. Börne lügt ganz schändlich, indem er sagt, die Leichesei in den Koth der Straße geworfen worden.

4. Mußte Börne wissen, daß auch die Juden keinen,der getauft worden ist, auf ihren Friedhöfen beerdigenlassen.

Wo ist somit Heuchelei und Lüge zu suchen? Auf christ-licher oder auf jüdischer Seite?

Börne gibt an, es hätte Ludwig XI V. nur ein Wort ge-kostet, und Keiner hätte zu murren gewagt, wenn Mokiere auchmit dem Gepränge eines Papstes wäre begraben worden.

Und hätte Ludwig XIV. das gewollt und auch durchsetzenkönnen, die Gnade Börnes würde er sich dadurch auch nichterworben haben.

Wie sich die Zeiten ändern!

Am 15. März 1833 schreibt Börne:

„Schon 2660 Süddeutsche sind diesen Winter nach Amerikaausgewandert, und das waren nicht verarmte, Heimathlose Leute,nein, wohlhabende, tüchtige und rüstige Männer."

Jetzt ist es anders, jetzt wandern arme Teufel aus, dienichts mehr haben und die durch Wucherer um Haus und Hofgekommen. Jetzt haben sich die Gedanken jener Freiheit

* Die bezügliche Stelle hebräisch und deutsch in: „Die Polemik unddas Menschenopfer des Rabbinismus" von I)r. Rohling. Paderborn,Bonifaciusdruckerei, 1383.