Börne und Consorten,
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25. Wie die von dieser aufschneidenden Wcnschenliiasseerzählten Hroßmutljsakte mit großer Vorsicht, oder anlietrachts derHepffogcnljcit dieser Klasse mit großer Nachsicht aufzunehmen sind.
Ueberhaupt sind die von diesen Herren von sich undvon einander den „blöden Goyim" erzählten Groß-muthsakte mit sehr großer Vorsicht aufzunehmen; es wirdda oft mit großen Geschenken geprahlt, die aber gar nichtgeschenkt worden sind.
So erzählt der Bruder Heines, Max, in seinen Er-innerungen, der alte, reiche Salomon Heine sei einmal vonJean Paul besucht worden, und der alte, reiche Salomon hättedem armen Teufel „Jean Paul" ein „ansehnliches Geld-geschenk" gegeben. Welche Großmuth! Aber doch Alles er-logen. Strodtmann, I. Bd., 707, sagt darüber:
„Die geringe Zuverlässigkeit der Angaben des Max HeineschenBuches, welche wir so häufig berichten und widerlegen müssen,macht dasselbe leider zu einer sehr trüben Quelle, aus der nurmit Vorsicht zu schöpfen ist. Wir verweisen in dieser Be-ziehung unter anderm auf die Beilage der A. A. Zeitung Nr. 162vom 30. Juni 1868, woselbst Do. Ernst Förster, der SchwiegersohnJean Pauls und Herausgeber seines literarischen Nachlasses, denvon Maximilian Heine (auf S. 199 und 201 seines Buches! er-zählten Besuch Jean Pauls bei Salomon Heine in Hamburg,und das „ansehnliche Geldgeschenk", welches der reiche Bankier ihmbeim Abschiede gemacht habe, für pure Erfindungen der Max HeincschenPhantasie erklärt."
Muß sich so ein armer Teufel von deutschem Dichternoch, wenn er schon jahrelang im Grabe liegt und mit seinerirdischen Roth ausgerungen hat, das großmüthige Geschenkeines reichen Juden vom Neffen desselbigen Juden — in denSack hineilllilgcil lassen, was ihm während des Lebens indensclbigen Sack nie hineingelegt worden ist!
Derselbe Heine sucht auch seinem Bruder Heinrich diehabituelle Großmuthsschwäche anzupassen. Strodtmann (1. 681)berichtet:
„Minder glaubwürdig ist die von Max Heine in dessen Er-innerungen erzählte Anekdote, wie sein Bruder in Bonn um einennagelneuen blauen Sammetrock gekommen sei, den sein Barbieranstart des ihm geschenkten alten Stndentenrocks von schwarzem