Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
34
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34 Börne und Consorten.

10. Wie die Millionen Mensche», die im jüngsten 30jährigen Kriegegefallen stnd, nur im Interesse der Juden gekämpft staken, und wie dieJuden sich an diesem Kampfe steldenmütstig (durch Knüsten und Mferungs-gcschäfte) ketsteiligt stake». Wie sich Warne rüljmt, dast die Juden füreine stalke Million Westechnng sich die Wiirger-(Würger?)-Aechtcerschwindelt staken.

Im II. Bd. S. 385 und ff. läßt Börne wieder einenArtikelfür die Juden" los. Er macht ganz naiv das Ge-ständniß, daß die Juden Große und Mächtige mit einerhalben Million bestochen haben, um dieBürger-rechte" zu erlangen. Eine halbe Million hatten sie alsovon dem ohne Arbeit erschwindelten Reichthum für dieBürgerrechte opfern können: da läßt sich denken, wie groß-artig sie den Gelderwerb erst mit denBürgerrechten"betrieben haben werden. Diese halbe Million mußteja vielfach sich auszahlen. Börne gesteht:

Die Juden zu Frankfurt hatten als eine Frucht unseres alleszeitigenden Jahrhunderts die Bürgerrechte erlangt. Aber dievornehmen Diener der Zeit, die ihnen dieses Gewinnstes froheBotschaft brachten, forderten und erhielten einen ungeheuer»Botenlohn. Die Lösung ihrer schmachvollen seit Jahrhundertengetragenen Ketten hat fast eine halbe Million gekostet.Doch von dem unabänderlich Geschehenen ist weiter keine Rede!"

Die Macht des Geldes kennen die Juden von jeher. Inobigem Geschwätz gibt sich aber die unendliche Liebe zum edlenMetall zu erkennen, der Fluch der Lächerlichkeit folgt immer demtragischen Gejammer auf dem Fuße nach. Wir sind gerecht:und wollen elenden Christen, die vom Christenthum nurden Namen haben, den Stempel der Niedertracht, wennsie solchen verdienen, ihrem schmutzigen Nacken nicht vorent-halten.Das Geld überhaupt, und also auch das Judengeld,stinkt nicht" sagt ein Sprichwort aber freilich nurdie Gemeinheit von Gesellen, die feil und bestechlich sind,pflegen dies Sprichwort als Schutz für ihren Schmutzzu gebrauchen. Das Judengeld stinkt nicht, aber die Ehreder Christen, die sich bestechen lassen, verbreitet Miasmen.Wird der bestochene Christ in tla^l-anti ertappt, dann verlegter sich auf die Frechheit, die er an jenen, die ihn mit denSilberlingen erkauft haben, als Beispiel und Muster studirt