„War doch der Jude Börne von dem Recht des Judenthums auf eine nichteinmal literarisch anzutastende Herrschaft übervoll. Er hoffte noch dieZeit zu erleben. wo jede solche aufrührerische Schrift gegen die Judenihren Verfasser entweder ins Zuchthaus oder ins Tollhaus bringenwürde."
vr. Dühring, „Judenfrage". 2. Auflage, S. 5K.
II.
Was sie sich gegenseitig genannt.
Bleibt in ihren Nacken gebrannt.Deshalb läßt sich anch Niemand wehren,Beide nach ihrem Verdienst zu ehren.
III.
Andre Zeiten sind gekommen.Und die „Edlen" sind durchschaut:Wunder hat es uns genommen,Daß man ihnen je getraut.
IV.
„Die Unwissenheit in allen ernsthaften Fragen ist bei Beiden (Börne undHeine) gleich erstaunlich. Beiden ist der Witz der Maßstab der Wahrheit.Im Ganzen ist Börne in seinem Witz glücklicher, wie in seiner Un-wissenheit unbefangener: er weiß, daß er nichts weiß, und verachtetJeden, der etwas weiß, weil das Wissen den Charakter schwäche."
Julian Schund, „Literaturgeschichte". III.. S. 212.
V.
Das Freiheitsbanncr trägt voranDer Federheld ans Canaan.
Er hat gespielt ein falsches Spiel,Die Judenherrschaft war sein Ziel.Der Rabbi Grätz sagt frech genug:Die Taufe Börnes war nur Trug,Verfolgt hat ja sein JudenhaßDie Goyim ohne Unterlaß.