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XIX, Deutschland
dort oben in jener besseren Welt,wo alle Leiden schwinden.
Sie sang vom irdischen Jammertal,von Freuden, die bald zerronnen,vom Jenseits, wo die Seele schwelgtverklärt in ew'gen Wonnen,
Sie sang das alte Entsagungslicd,das Eiapopeia vom Himmel,womit man einlullt, wenn es greint,das Volk, den großen Lümmel.
Diesem Deutschland der Weltabkehr und des Verzichtes sühlt sichHeine berufen, das Evangelium des irdischen Genusses zu predigen.Er wärmt seine Saint-Simonistische Weisheit auf, die er selbernicht mehr glaubte, ja die er in Paris schon seit Jahren zu denAkten gelegt hatte. Beim Betreten des deutschen Bodens erwachtendie alten Erinnerungen. Mit der Religion Saint-Simons in derBrust hatte der Dichter dereinst den Rhein überschritten. Sie hattesich als eitel erwiesen. Aber der Heimatsrausch verjüngte den gereiftenund lebensmüden Mann, und ganz in der Tonart von einst sanger seine Verse:
Ein neues Lied, ein besseres Lied,o Freunde, will ich euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schondas Himmelreich errichten.
Wir wollen auf Erden glücklich sein,und wollen nicht mehr darben;verschlemmen soll nicht der faule Bauch,was fleißige Hände erwarben.
Es wächst hienieden Brot genugfür alle Menschenkinder,auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,und Zuckererbsen nicht minder.
Ja, Znckererbsen für jedermann,sobald die Schoten Platzen!
Den Himmel überlassen wirden Engeln und den Spatzen.
Mit dieser Weisheit konnte das damalige Deutschland herzlich