Atta Troll
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Poesie der Gegner in kunstwidriger Weise einen Zweck, so ist dieseine, die alte Kunst, zwecklos. Darum heißt es in „Atta Troll":Traum der Sommernacht! Phantastischzwecklos ist mein Lied. Ja, zweckloswie die. Liebe, wie das Leben,wie. der Schöpfer samt der Schöpfung!
Nur der eignen Lust gehorchend,galoppierend oder fliegend,tummelt sich im Fabelreichcmein geliebter Pegasus.
Ist kein nützlich tugendhafterKarrengaul des Bürgertums,noch ein Schlachtpferd der Parteiwut,das pathetisch stampft und Wiehertl
Goldbeschlagen sind die Hufenmeines weißen Flügelrößleins,
Perlenschnüre sind die Zügel,und ich lass' sie lustig schießen.
Trage mich, wohin du willst!
Über lustig steilen Bergpsad,wo Kaskaden angstvoll kreischendvor des Unsinns Abgrund warnen!
Trage mich durch stille Täler,wo die Eichen ernsthaft ragennnd den Wurzelknorrn entrieselturalt süßer Sagenquell!
Das Zauberreich der Romantik erschließt sich dem Dichter mitaller seiner versunkenen Herrlichkeit. Sein Held Atta Troll ist einBär, der einzige Held, „den ich des Besingens wert hielt". Er ver-körpert die Tendenzpoesie, er kann zwar nicht dichten, dafür aber tanzen,und Tanzen ist bei den Bären, was bei den Menschen die Poesieist. Er tanzt natürlich schlecht, aber doch so gut wie der beste derBären und so, daß alle Bären ihn bewundern. Er tanzt nichtleichtfertig drauflos, sondern er tanzt mit Ausdruck, mit Gesinnungin der „zottigen Hochbrust". Atta Troll ist ein Charakter, wennauch kein Talent. Charakter zeigt sich nicht nur im schlechten Tanzen;der Bär hat noch weitere Vorzüge. Er ist sittlich, er ist ein treuer