Der Salvn
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zotenreiche Fragment wurde von Menzel gebilligt, da der unent-wegte Goethefeind darin ein Erzeugnis der neuen Literatur er-blickte, die berufen fchien, die bisherige Kunstperiode abzulösen.
Auch in Frankreich war der Eindruck dieser Heine-Schriftennicht stark. Man war wohl erstaunt, daß ein Dichter so geistreichsein konnte, aber man gewöhnte sich allmählich daran, daß der„witzigste" Franzose seit Voltaire aus Deutschland stammte. Damitwar der Reiz seiner Schriften für das Pariser Publikum erschöpft.Trotz des Tagesinteresses für die „guvants ab aruckite ^.IIsinuAuo"entschlossen sich nur wenige, lange Abhandlungen über deutscheKunst und Philosophie zu lesen, und diese wenigen waren von dem,was Heine ihnen bot, von der Mischung von Scherz und Ernst,von Humor und Politik, meist nicht befriedigt. Das galt auch fürdie „Reisebilder", soweit sie in der Übersetzung vorlagen. Geradedie ernstesten französischen Kritiker, Philarate Chasles, Sainte-Benve,Jules Janin und Gustave Planche, mahnten Heine dringend, einDichter und nur ein Dichter zu bleiben. Wie sollten sie auch fürden eigentümlichen Zwitterstil Heines Verständnis haben? Dazu ge-hörte ein Einblick in deutsche Verhältnisse, wie ihn kein Franzosebesaß. Es lag für sie nahe, den Verfasser der „Rublsuux cksmit dem der „Empfindsamen Reise", mit dem EngländerSterne zu vergleichen. Wie meistens bei solchen literarischen Ver-gleichen kamen dabei ein paar Geistreicheleien heraus, die den Fran-zosen weder über das Wesen des deutschen noch des englischenDichters den gewünschten Aufschluß brachten. Das Feld für HeinesWirksamkeit blieb Deutschland. Das mag für ihn eine Enttäuschunggewesen sein. Die großen Hoffnungen, die er auf Frankreich gesetzt,erfüllten sich nicht, wenn man auch nicht von einem Mißerfolgsprechen kann. Nach Gutzkows Ansicht spekulierte er auf die Akademieund das Pantheon, beide blieben dem eingewanderten Deutschenunerreichbar weit.