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Heinrich Heine
Entstehung
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333
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Abschluß der Reisebilder

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von der Rosen. Der Mann, dessen eigentliches Amt die Kurzweil,und der dich nur belustigen sollte in guten Tagen, er dringt indeinen Kerker zur Zeit der Not; hier unter dem Mantel bringeich dir dein starkes Zepter und die schöne Krone erkennst dumich nicht, mein Kaiser? Wenn ich dich nicht befreien kann, sowill ich dich wenigstens trösten, und du sollst jemanden um dirhaben, der mit dir schwatzt über die bedränglichste Drangsal unddir Mut einspricht und dich lieb hat, und dessen bester Spaß undbestes Blut zu deinen Diensten steht. Denn du, mein Volk, bistder wahre Kaiser, der wahre Herr im Lande dein Wille istsouverän und viel legitimer als jenes purpurne Toi sst notroxlaisir, das sich auf ein göttliches Recht beruft, ohne alle andreGewähr als die Salbadereien geschorener Gaukler dein Wille,mein Volk, ist die alleinig rechtmäßige Quelle aller Macht. Wenndu auch in Fesseln daniederliegst, so siegt doch am Ende deingutes Recht, es naht der Tag der Befreiung, eine neue Zeit be-ginnt mein Kaiser, die Nacht ist vorüber, und draußen glühtdas Morgenrot." Aber der Zweck derReisebilder" ist damit nochnicht erschöpft. Der Narr hat seine Pflicht getan, jetzt ist es andem Kaiser, die seine zu erfüllen. Er soll das Schwert ergreifenund den Mut finden, sich die Krone aufs Haupt zu setzen. DasVolk soll ans seiner Untätigkeit und Schlafmützigkeit aufwachen.Der Narr will es durch seinen Spott aufwecken, durch seine Satirereizen, daß es sich endlich aufraffe und seine Bedränger verjage.Deutschland sollwollen", es soll sich die Freiheit erringen sogut wie die andern Völker, so gut wie Franzosen, Griechen undPolen, und dieses Nichtwollen, diese Willensmüdigkeit des deutschenMichel bringt den Dichter zur Verzweiflung und entlockt ihm dieschärfsten Worte gegen ein Volk, das sich zum Spielball mittel-alterlicher Gespenster machen läßt. Es muß mit Gewalt aufgerütteltwerden, und dazu bedarf es der satirischen Peitsche, ja des ver-ächtlichen Fußtrittes.

Heine hat die vier BändeReisebilder" als einstattlichesStandwerk" bezeichnet, und sicher gibt es kein Literaturdenkmal,