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Heinrich Heine
Entstehung
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Heines Verteidigung

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geltung übt." Und anJmmermann schrieb er:Jetzt heißt es nichtmehr .Der arme Heine, der arme Jmmermannll Das Mitleid warnicht mehr zn ertragen." Aber dieses Gefühl wnrde doch sehr durchdie allgemeine Ablehnung des Buches getrübt, besonders durch dieHaltung der Freunde, auf deren Zustimmung er gerechnet hatte.Unter dem Druck der öffentlichen Meinung lag dem Verfasserdaran, das Persönliche möglichst in den Hintergrund treten zu lassen.Er suchte es so darzustellen, als ob er nicht einen privaten Rache-akt vollzogen, sondern im allgemeinen Interesse gehandelt habe.Er betonte in einem Brief an Jmmermann, daß er nie einen An-griff gerächt habe, der ihn allein betroffen, und daß er gegen diePerson Platens keinen Groll hege, sondern daß er ihn nur alsdasWerkzeug seiner Kommittenten betrachte, die ihn aufgehetzthätten." Er habe ihn auch nicht persönlich gezüchtigt, sondern alsRepräsentanten seiner Partei", als denfrechen Freudenjungender Aristokraten und Pfaffen". Und das ist nach Heines Ansichtder Grund, weshalb der Streit nicht auf ästhetischem Boden aus-gesuchten werden konnte, sondern alsKrieg des Menschen gegenden Menschen".

Es handelte sich um zwei Weltanschauungen, die aufeinander-stießen, und deshalb erschien dem Dichter das Eingehen auf dengeschlechtlichen Schmutz unvermeidlich, weil diejenigen, die dieseswidernatürliche Laster ausübten,dienende Brüder und Mittel-glieder in dem großen Bund der Ultramontanen und Aristokraten"seien. Das klingt wie eine krankhafte Wahnvorstellung, aber eswar Heines subjektive Überzeugung, aus der er mit voller Über-legung seine Angriffe ausführte. Den Vorwurf oder die Entschuldi-gung der Übereilung wies er ausdrücklich zurück; es entsprach auchseinem Temperament nicht, sich durch die Leidenschaft hinreißen znlassen, sondern jedes Wort in denBädern von Lucca" ist wohlbedacht. Man muß Heine die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daßer an seine Behauptungen glaubte und zwar Angriffe, aber nachseiner Überzeugung keine haltlosen Verleumdungen vorbrachte. Erhatte das Bewußtsein, daß er nicht mehr als seine Pflicht getan