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Heinrich Heine
Entstehung
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Politische Stellung

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an den Studiosus Heiue gerichtet hatte. Aber wenn diesem auch keinwarnender Freund zur Seite stand, die Warnung in seiner Brustfehlte nicht. Die Aufforderung Cottas, in die Redaktion seiner Zeit-schriften einzutreten, war damals schon an ihn ergangen. Aber Heinezögerte anzunehmen und schob die Entscheidung hinaus, weniger ansden ziemlich belanglosen Gründen, die er in seinen Briefen angab,als aus dem unbewußten Widerstreben des Dichters, dem es vorder endgültigen Entscheidung zwischen Poesie und Politik graute.

Die Beziehungen zu deni großen süddeutschen Buchhändler, demVerleger Schillers und Goethes, scheinen zuerst von Heine angebahntzu sein. Durch Varnhagen ließ er in Stuttgart anfragen, ob manihn als Korrespondenten in Paris oder London gebrauchen könne.Cotta war kein Mann, der sich die Verbindung mit einem schrift-stellerischen Talent vom Range Heines entgehen ließ. Er forderteihn sofort zur Mitarbeit an dem „Morgenblatt" und den „Poli-tischen Annalen" auf, mit deren Ausgestaltung er damals be-schäftigt war. Trotz der glänzenden Angebote konnte Heine sich nichtentschließen. Ihm bangte davor, „Liberalenhäuptling in Bayern"zu werden, wie er es selber nannte, auf der andern Seite bracher die Beziehungen aber auch nicht ab. Es war ihm klar, daß erdie günstigen Aussichten nicht leichtsinnig verscherzen durfte. DieVerhandlungen zogen sich in die Länge, bis sich der Dichter gegenEnde Oktober ziemlich überraschend entschloß, in Gemeinschaft mitvr. Lindner die Redaktion der „Politischen Annalen" zu übernehmen.Selbst sein getreuer Berater Varnhagen erfuhr davon erst nach derEntscheidung durch einen Brief, in dem sich Heine stolz als Redakteurunterzeichnete.

So reiste er denn ab, über Lüneburg, wo er sich von denEltern verabschiedete, und Güttingen, wo er den verehrten Sartoriusaufsuchte, nach Kassel. Er lernte dort die Gebrüder Grimm kennen,die an der kurfürstlichen Bibliothek angestellt waren, und der jüngste,der Maler Ludwig zeichnete sogar ein Bild von Heine. Es ist da-durch interessant, daß es den Dichter in ausgesprochener Byron-pose darstellt und im Stil Byrons ist auch die Unterschrift: