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IX. Zwischen Dichtung und Politik
will in ihr träumen, und diesem Bedürfnis kommt die ZerrissenheitHeines mehr entgegen als Goethes ewige Ganzheit. Es hat keinenZweck, die beiden Dichter zu vergleichen, und es wäre ein Unrechtan dem jüngeren. Es ist Lobes genug, daß er sich als Lyrikerneben dem Meister behaupten kann. Er selbst wußte am besten,wie schwer das war.
Das Jahr 1827 bedeutet den Höhepunkt in Heines poetischemSchaffen. Es brachte im Frühjahr das Buch „Le Grand", im Herbstdas „Buch der Lieder". Sie gehören eng zusammen, wenn sie auchzeitlich durch ein halbes Jahr getrennt sind. Sie enthalten denAbgang des Dichters zugunsten des Schriftstellers und Politikers.