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Heinrich Heine
Entstehung
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175
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Lcben in Göttingen

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zeichnet würden. Es war manches leichtere Gnt darunter, das erspäter nicht anerkannte und nicht in seine Werke aufnahm. Rousseauhatte auch sonst keine reine Freude an der Mitarbeiterschaft seineseinstigen Nniversitätsfreundes. Eine seiner Einsendungen, ein humori-stisches Soldatenlied, das Heine nicht einmal verfaßt, sondern nuraufgezeichnet hatte, gab den Behörden Veranlassung, die „Agrippina"zu unterdrücken. Der Herausgeber konnte freilich den Schlag ver-winden, da er noch mehrere Journale gleichen Kalibers sein eigennannte oder bald begründete.

Zu Ostern 1824 unterbrach Heine das Göttinger Studium, umsich bei den Berliner Freunden in Erinnerung zu bringen. Ausder Hinreise verweilte er vier Tage in Magdeburg, um Jmmermannpersönlich kennen zu lernen, mit dem er seit dem Erscheinen seinerersten Gedichte in lebhaftem Briefwechsel stand. Jmmermann istder einzige Dichter von Bedeutung, mit dem Heine, obgleich sie sichnur das eine Mal sahen, in dauerndem freundschaftlichen Verhältnisstand. Von all den bedeutenden Menschen, die er in Berlin oderspäter in Paris kennen lernte, ist ihm keiner nähergetreten, sondernder Umgang blieb stets konventionell. Jmmermann hatte eine sehrgünstige Besprechung der „Jungen Leiden" veröffentlicht, und Heinedankte ihm in einem Schreiben voll überströmender Dankbarkeit. Erlobte die zahlreichen Tragödien Jmmermanns auf das höchste, under ist seiner günstigen Ansicht dauernd treu geblieben, obgleich dieselängst vergessenen Stücke seine Anerkennung nicht verdienten. Dieälteren bewegen sich in den ausgefahrenen Gleisen billigster Roniantik,die späteren ahmen in nüchterner, verstandesmäßiger Weise Shake-spearesche Äußerlichkeiten nach. Heine stellte den Verfasser neben dengroßen Briten selber, er hielt ihn, dessen bedeutende Werke erstspäter geschrieben wurden, schon damals für einen großen, ja füreinen der größten Dichter. Er war dabei sicher aufrichtig, ertäuschte sich selbst, weil es ihm wohltat, einen der größten unterseinen Zeitgenossen seinen Freund zu nennen, weil er dadurch inseinen eigenen Augen gewann, daß wenigstens dieser eine großeDichter nicht wie die andern, wie Goethe, Tieck und Uhlaud, seine