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Heinrich Heine
Entstehung
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137
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Almansor

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Nenn's Eblis, nenn es Satan, nenn es Menschen,die tückisch arge Macht, die wild hinanf steigtin meinen Himmel selbst!

Zuleima forderte ihn auf, mit ihr hinab in das Blumental zufliehen, und mit den Worten:

Die Jäger nahen schon,mein Reh zu schlachten! dorten klirrt der Tod,hier unten blüht entgegen mir das Leben,und meinen Himmel halt' ich in den Armen!

stürzt sich Almansor mit seiner süßen Last vom Felsen hinab. Alyder Christ aber, welcher erst eben von dem im Kampfe verwundeten,sterbenden Hassan erfahren hat, daß sein Sohn noch lebe, schließt,indem er all seine Hoffnungen jählings zerschmettert sieht, mit derfurchtbaren Anklage gegen das Christentum:

Jetzt, Jesu Christ, bedarf ich deines Wortes,und deines Gnadentrosts und deines Beispiels.

Der Allmacht Willen kann ich nicht begreifen,doch Ahnung sagt mir: ausgereutet wirddie Lilie und die Myrte auf dem Weg,worüber Gottes goldner Siegeswagenhinrollen soll in stolzer Majestät."

In einem verbindlichen Schreiben an Fouqus hat Heine an-erkannt, daß dessen RomanzeDonna Clara und Don Gaseiros"(rsets Gayferos) ihm bei der Niederschrift desAlmansor" vor-geschwebt habe.. Das bezieht sich nur auf die Stimmung. DenStoff hat der Dichter nach der Untersuchung von Ochsenbein, so-weit die historischen Bestandteile reichen, der Uiswria. äs Iu3 susrrasoivilss von Gines Perez de Hita entnommen, die in das Englische,Französische und 1810 ins Deutsche übertragen war. Die Liebes-geschichte fand er, wenigstens in den Umrissen, in der Listoria Zs-usral äs Lspaüa (Madrid 1780), die durch den GeschichtschreiberPrescott allgemein bekannt geworden war. Es kommt wenig dar-auf an, denn sobald der Gegensatz zwischen Christen und Maurengegeben war, ließ sich die dürftige Handlung aus bekannten litera-rischen Motiven leicht zusammenstellen.