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an das Kloster Marienwalde. Am 26. April 1662 war er als Ratmnnn Zeugeder von dem Rate zu Woldenberg ausgefertigten Bestätigung betreffs Erlegungder von dem Abte Johann zu Marienwalde zu leistenden Zahlung für die vondem Kloster erworbenen Ländereien.
(vr. Riedel I. 18, 28 und 304.)
Über die Nachkommen des Ratsherrn Peter Lenzen melden die Familien-Nachrichten nichts Bestimmtes,- doch ist wohl möglich, daß die bei Or. Riedelgenannten i
1. Caspar Lentzen, der 1561 als Patrizier in Prenzlan lebte und
2. Peter Lentzen, welcher 1566 auf einem Hofe Sulubbe in derUckermark ansässig war, seine Nachenkel gewesen.
16. 17.
2. Otto und 8. Henning von Lentzen,die festen Leute 1372 belehnt,
des Otto von Lentzel aus Görlsdors jüngere Söhne, werden cl. ck. Svldin,2. Dezember 1372 von dem Markgrafen Otto dem Faulen zu gesamter Handmit der Hälfte der Rockinschen Mühlen am Rochiner See samt allen Zube-hörungen belehnt, wofür sie jedenfalls dem an chronischer Geldnot leidendenLandesfürsten eine entsprechende Summe zu zahlen hatten.
Das „Ehrengedächtnis" berichtet wohl im Hinblick aus die Genannten-
„Von dannen haben sich nachgehends diese Herren von Lenz heraus indie Neumark begeben und um Kalis und Dramburg eigene Güter an Mühlen,Schäfereien und Äckern erkauft."
In der oben angeführten Urkunde werden die Gebrüder Otto undHenning v. Lentzen „feste Leute" genannt, womit nicht bloß auf die Festigkeit undGediegenheit ihres Charakters, sondern vor allem ans die hvchangesehene Stellunghingedeutet wird, die sie unter dem Adel des Landes einnahmen.
Mit dem Jahre 1373 beginnt auch die Burgrichterzeit in Drambnrg, daein bevorzugtes Glied aus dem nenmärkischen Adelsgeschlechte der v. d. Lentezedas Amt eines Bnrggerichts-Verwalters in Dramburg führte. Dieses Amt istlaut vorhandenen Familien-Nachrichten 266 Jahre hindurch von der Familie L.verwaltet worden, indem es sich vom Vater ans den Sohn vererbte.
Wohl ist es merkwürdig, daß keine von den neuaufgefnndenen nenmärkischenUrkunden einen v. d. Lenteze als Bnrgrichter bezeichnet ünd daß auch in keinemSpezial-Geschichtswerke über die Neumark eines Bnrgrichters in DrambnrgErwähnung geschieht. Burggrasen und Burgvögte werden wohl in einigenStädten der Neumark namhaft gemacht, aber keine Burgrichter.
Hieraus schließt der gelehrte Geschichtsforscher, Rektor Sam. Walther inMagdeburg, welcher die von dem Hofrat Paul Lentz verfaßte Geschichte derErzbischöse von Magdeburg im Jahre 1738 herausgegeben und im Vorworteein treffendes Lebensbild des berühmten Verfassers entworfen hat, daß die Vor-sahren des Paul Lentz „Burggrafen" von Dramburg gewesen.