richt, wie es ein Enoch schon vorher gepredigthatte. Daher auch Hiob Kap. 12, 15. (Heb.)die Sündfluth prachtig beschreibt.
Mir ist also, wenn ich alles noch einmal über,denke, sehr glaublich, ja gewiß, daß Hiob, derin seinem Leiden gerade darum, weil er ein Lieb-ling Gottes war, vor allen Menschen als Bcyspicldes Elends und der Geduld ausgezeichnet ward,auch besondere und ihm eigne Zusagen undVersicherungen der Gnade Gottes, kurz, einevöllige Aufhellung der dunkeln Zukunfterhalten habe. Denn Gott hat sich zu keiner Zeitan seinen Kindern unbezeugt gelassen, die ihm vvnganzem Herzen nachwandeltcn. Und immer ist anfrommen Duldern das Sprüchlein wahr worden:Wo Kreuz ist, da ist Licht,
Da muß die Sünde weichen ,
Da wird man Gott erreichen.
Mein Herz, vergiß es nicht:
Wo Kreuz ist, da ist Licht.
Man erinnere sich nur an Gottes Handeln mitAbraham, den Vater aller Gläubigen, der, weiler in der Prüfung bestand, und Gott auch nochin den dunkelsten Wegen folgte, die herrlichsteVerheissung bekam. Darum heißt es von ihmund seinem Hause: Er habe auf eine Stadt ge-wartet, die Gründe hat, deren Schöpfer und
Bau-