Baumeister Gott selbst ist. Nun wohnen in einersolchen Stadt alle Gottesfreunve beyeincmder mitZeib und Seele, nämlich Nach der seligen Aufer-stehung. Heb. ir, 10. rz-t6. Wenn also auchHieb sagt: Kein Fremder, kein Heuchler werdevor Gottes Angesicht kommen und ihn je schauen,so spricht er hingegen von sich jenes tröstlicheWort: Ich aber will schauen dein Antlitz in Ge-rechtigkeit, und werde satt werden beym Erwa-chen (in der Auferstehung) von deiner Gestalt.Ps. 17, 1?. Ich werde mich staunend und anbc«thend an der Seligkeit satt sehen und satt gemes-sen, die du den Deinigen in jener Welt berei-tet hast.
Noch führe ich die Bemerkung Pleßings an,der da sagt: „Die Verheissung des ewig en Le-bens ist mit der Verheissung von der Auferste-hung der Todten unzertrennlich verbunden."Wo er sich auf Jesu Worte Joh. 6, 40. 54. beruft.Und sollte im N. T. die Auferstehung der Todtendurch die Auferstehung Christi beglaubigtwerden, so wacs nach meinem Urtheil nöthig, daßauch das älteste Buch die Bibel davon sprach, unddiese Wahrheit der Welt zum Voraus versicherte.
Demnach würde von Hiob, dem Gottesfreundaus den Heiden, in dieser Hinsicht das WortJesu gelten: Solchen Glauben habe ich in Israel
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