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Weise, nur daß jetzt von dem abgeprotzten Wagen zuerst die La-fette und alsdann der Morser auf diese herabgeschoben wird. Mansieht von selbst, daß durch eine solche Einrichtung das Hebezeugund die sonst übliche Schrotleiter ganz entbehrlich wird. DerWagen des fünfundzwanzigpfündigen Morsers hat ganz dieselbeEinrichtung, die zehnpfündigcn Morser hingegen werden zu zweien,ohne von den Lafetten herabgenommen zu seyn, auf Einem Wa-gen gefahren, dessen 11' 11" lange Schwungbaume 6" hochsind, und zwei 1'/-" tiefe, 5' 1'/-" lange Ausschnitte für die bei-den Lafetten haben. Sie sind ebenfalls durch zwei Riegel ver-bunden, die jedoch beide nicht so hoch sind, daß sie bis an dieSohle des Mörsers heranreichen. Das Ab- und Aufladen ge-schieht hier ohne weitere Veihülfe, durch das Abprotzen des Wa-gens, sehr leicht, daher selbst die bei dem vorher beschriebenenWagen angebrachte Welle fehlt.
Zu demselben Zweck hatte schon langst der verstorbene GeneralTempel hoff einen Wagen angegeben, mit dem der zehnpfün-dige Mörser, auf seinem Schemmel liegend, unter den Schwung-baumen hangend gefahren werden konnte. Man ahmte dieseEinrichtung auch bei andern Artillerie» nach, und brachte zweiWellen V hinten und vornen auf den Schwnngbaumen -1 an, dievermittelst hineingeschobener Handspeichen bewegt und durch eingezahntes Rad mit einer Stellklinke U festgehalten werden. Siehaben in der Mitte zwei Haken E>, um die Zngtaue daran zuhangen, mit denen man den Mörser zugleich mit dem Schemmelbis zwischen die Sch w nngb a n in e aufzieht. Die hintern Tauelaufen dabei zur Schonung der Hinterachse I? über eine zweite be-wegliche Welle S. Der aufgezogene Morser ruht alsdann beimTransport auf den, durch die Tragezwingen geschobertenTragern 1', die von den auf den Schwnngbaumen in festgeschraubten Bügeln Ii liegenden Riegeln I gehalten werden.Zwei Hangeeisen Äl, durch welche ein eiserner Bolzen 1k ge-schoben wird, dienen weiter hinterwärts zu gleichem Behuf. DerHinterwagcn besteht nächstdem aus der Achse und dem Achsschem-mel 1'; den Radern — die so hoch seyn müssen, daß der zwischenden Tragezwingen Hangende Mörser über die vorkommenden Un-ebenheiten des Bodens hinwcggefahrcn werden kann — dem Vor-derschemmel L und dem Oberkranz II mit seinen Armen (I,welcher auf dem Unterkranze L des Vordcrwagcns ruht, undvermittelst eines Spannnagels mit demselben verbunden ist. DieHohe des Wagenö erlaubt hier ein durchgehendes Gelenke bei ziem-lich hohen Vorderrädern, die gemeinschaftlich mit eisernen Achsenzu Erleichterung der Bewegung nothwendig sind. Fig. 53.
Bei den Artillerien pflegt man sich noch anderer, niedrigerWagen zu bedienen, um bei Belagerungen die Mörser durch dieTranschcc nach den Batterien zu bringen, oder sie in den Festun-