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dung zu besorgen Huben, denn die Seitenrichtung wird mit Hülfe4 metallner Kugeln, die auf den 4 Ecken der Lafette in dazubestimmten Pfannen laufen, leicht verändere, und die Bombewird durch einen, über dem Mörser an der Decke HangendenScheibeublock ohne bedeutende Anstrengung eingesetzt.Mörser-Kartätschen, f. Kartätschen.
M t> tH er st a tt d e, bedeckte mit Holz und Erde, oder ge-wölbte von Mauerwerk, um die Bedienung des Mörsers gegen denfeindlichen Bombenschlag zu sichern, sind schon von altern Kriegsbau-meistern und nachher von dem Schweden Virgin empfohlen wor-den, — doch nur in dem Falle, wenn die zur Vertheidigung un-entbehrlichen Kanonen schon mitBcdecknngen versehen sind; neuer-lich hat Carnot diese Erfindung von Neuem wieder hervorgerufenund sich den Ruhm derselben zugeeignet, so daß ihnen selbst aus-schließend der Name Carnotschc Batterie» zu Theil gewor-den ist. Die gemauerten fallen in Hinsicht ihres Baues nurdem Ingenieur anHeim; die Verfertigung der leichtern hingegen,aus Holz und Erde, kann wohl bisweilen dem Artilleristen aufge-geben werden, was auch übrigens ihrer Anwendung entgegensteht.Da gewöhnlich nur ein dreißig- oder funfzigpfündiger Mörser indem bedeckten Stande Raum findet, ist eine Breite von 8 bis 10Fuß im Lichten, bei 16 bis 24 Fuß Lange und 9 Fuß Höhe völliggenügend, welches zugleich die Lauge der 4, auf den Ecken übereinander geschnittenen Schwellen gibt; die etwa 10 Zoll breitund hoch seyn können. In diese werden von 4 zu 4 Fuß die,ohne die Zapfen, 9 Fuß langen Stander oder Stiele in diedazu vorhandenen Zapfenlöcher eingesetzt, und auf sie die Rah-men verzapft, auf welche nachher Eine oder zwei Lagen Deck-balken, einander kreuzend zu liegen kommen. Diese Deckbalkenmüssen wenigstens 12" hoch seyn, auf sie werden zwei LagenFaschinen gelegt, und 4 Fuß Erde darauf geschüttet, die aberan den Seiten durch aufgesetzte Bretcr, durch eine Faschinen-oder durch eine Rasenverkleidung gehalten wird. Wollte man siebloß vorn und auf den Seiten mit einer Böschung abfallen lassen,würde man Gefahr laufen, daß eine auf die Böschung fallendeBombe nicht hinreichenden Widerstand fände, sondern durch dieDeckbalken schlagen könnte. AuS demselben Grunde dürfen auchdie, auf dem Nähmen eingerammten Deckbalken nicht mehr als1 Fuß überstehen. Weil zugleich die Bomben gewöhnlich nurunter kleinen Elevationswinkeln gegen die feindliche Transcheegeworfen werden müssen, darf der Mörserstaud nicht näher andie vor ihm liegende Deckung, den Wallgang, eine Traverse oderBrustwehr u. dgl. gerückt werden, als der erwähnte Elcvations-wittkel von 20 — ZZ Graden erlaubt. Man muß daher bei derAnlage des Mörserstandes auf diesen und auf die Höhe derDeckung Rücksicht nehmen, damit die Bombe beim Herausflie-gen