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lenen Meteorsteine erhalten hat. Alle diese Steine, wannund wo sie anch gefunden werden, sind alle von gleicher Be-schaffenheit, haben aber durchaus keine Aehnlichkeit mit den bisjetzt in der Erde gefundenen Fossilien. Sie sind inwendig vongrauer Farbe und körnigem Gefüge, mit einer dünnen sehr har-ten, schwarzen, glanzlosen Rinde überzogen, die am Stahle Flin-ken gibt und als ein schwarzes Eisenoryd erscheint. Das In-nere des Steines besteht ans drei verschiedenen Materien: 1)Körner von der Größe eines Nadelknopfes bis zu der einerErbse, grau oder bräunlich, von einem cmailahnlichem Glänzeund hart; 2) ein röthlich gelber Eisenkies, der nicht sehr fest istund aus den der Magnet nicht wirkt. 3) Kleine Eisenthcil-chen, 2 Procenc bis V» des ganzen Gewichtes betragend, dievom Magnet angezogen werden, und dasselbe bei der ganzenMischung hervorbringt, die durch eine vierte, erdige Substanzverbunden sind. Ans den analogen Erscheinungen, welche dietaglich mehr vervollkommnete Chemie liefert, und aus der hefti-gen Explosion, welche mit einem feurigen Luftgebilde gewöhnlichdas Herabfallen dieser metallischen Massen begleitete, laßt sichfast mit mehr als Wahrscheinlichkeit schließen: daß sie ein Pro-dukt des ätherischen Feuers sind, unter Donner und Blitz in denLuftregionen erzeugt. Man findet schon vor der christlichenZeitrechnung Spuren von Meteorsteinen; späterhin, als manmehr auf Naturerscheinungen achtete, fand sich, daß diese Er-scheinung — obgleich an sehr verschiedenen Orten — in jedemJahre vorkommt, und daß die Größe der herunterfallenden Steinezwischen 3 und 46 Pfund wechselte; doch finden sich auch wohleinzelne Beispiele von 160 Pfund übersteigenden Massen; ja,bei Trier soll ein Klumpen Meteoreisen von 2600 Pfund vomHimmel gefallen seyn.
Meter ist bekanntlich die Einheit des nenfranzdsische»Maßsystems, das 3 Fuß 11,296 Linien, oder 443,296 Liniendes ehemaligen Pariser Fußmaßes, oder 458,313 Lin. rheinl.enthält. Darnach ist:
1 Millimeter — 0,443 Pariser Linien.
1 Centimeter — 4,443 — —
1 Decimeter — 44,330 — —
So viele Vortheile das Decimalsystem anch bei großen undverwickelten Berechnungen darbietet, so unbequem sind dagegendie nothwendigen Reduktionen auf das dekadische System beitechnischen Arbeiten, weil alle ältern Artillerieschriftsteller aufdem letzteren beruhen. Die Artilleristen haben daher mehren-theils jenes entweder nicht angenommen, oder doch schon längstwieder verlassen. So Urtnbie, dessen 5te Ausgabe 1795 er-schien; Gassendi n. a.
Mine-