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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
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Mag 359

tung entfernt zn halten lind daher durch die Mittlrer einen 3 bis4' breiten Gang rings herum führen zn lassen, ivenn kein sol-cher vorhanden ist.

Man hat auch wohl vorgeschlagen, das Pulver nicht, wiegewohnlich, in Fässern, sondern in Sacken aufzubewahren, um es

1) vermöge der austrocknenden Eigenschaft des ungelöschten Kalkstrockner zn erhalten; 2) dem Springen der Reifen und stetem Um-binden der Fasser zu entgehen; und endlich 3) mehr Pnlver (dasDreifache) in einem Magazine von derselben Größe unterbringenzu können, wodurch eine Ersparniß von etwa '/z des Aufwandeserzeugt wurde. Allein Gasscndi bemerkt mit Recht, daß derVorschlag anstatt des gchoffteu Vortheils durch das Zerreißender Sacke und die dadurch erleichterten Diebereien vielmehr Nach-theil bringen würde. Eben so wenig vortheilhaft erscheint einanderer Vorschlag Le Gendres: das Pulver lose in ein beson-deres, von Holz verfertigtes oder gemauertes Behältnis; zu schüt-ten, das auf den Giebelscitcu 12', an den Seiten aber 3' vonden Umfangsmauern des Magazins entfernt und mit Blei ge-füttert ist; unten aber etwa 2 Fuß über dem Fußboden steht undeine Neigung nach vorn hat, damit das darin enthaltene Pul-ver durch einen, vorn angebrachten, 6" weiten, kupfernen Hahnherauslaufen kann. Der Deckel des Behältnisses wird abgenom-men, wenn man Pulver in das 63' hohe Behältnis; einschüttenwill, das über die Breter noch mit einer Bleiplatte bedeckt undganz mit Wachsleinwand überzogen wird, die ein Nichtleiter derElektrizität ist, und das Pulver gegen die Wirkungen des Blitzesschützen soll. (?) Gasscndi scheint diesem Vorschlag sehr geneigt,weil 1) ein solches Behältnis; von 34' Länge, 17' Breite und6' Höhe, 228,888 Pfund Pulver fassen kann, während ein Ma-gazin von 60' Länge und 2b' Breite im Lichten, in Fässern nur86,400 Pfund aufnimmt; 2) weil dadurch eine Ersparniß von2288 Tonnen oder Ueberfässcru entsteht, welche zu 6 Frankenim Ganzen 13,728 Franken betragen; 3) weil man den Aufwandfür die Vlitzablei rer, die hier entbehrlich sind, erspart; 4) weildurch ein dreifaches Verschließen des Kastens den Diebereien derUnteraufseher und Arbeiter vorgebeugt wird, die wohl öfters schonSand anstatt des Pulvers in die Fässer füllten;(?) 5) weilman leichter de» Znstand des vorhandenen Pulvers untersuchenkann. Diesen, zum Theil wohl eingebildete» Vortheilen steht je-doch entgegen: 1) Daß eine so große Masse auch in demselbenVerhältnis; mehr geneigt ist Klumpen zu bilden, und dadurch

2) ein öfteres Umstoßen mit hölzernen Krücken erfordert, dasnicht nur sehr beschwerlich ist, sondern auch das gekörnte Pulverin Staub verwandelt, ohne daß es ein Mittel gibt, diesem Nach-theile zu begegnen. 3) Das aufeinander liegende Pulver wirdselbst durch einen 6 Zoll weiten Hahn nur mit Schwierigkeit und