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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
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Lan Last

belastet, dennoch äußerst selten zerbrechen; ohne daß dem Gewichtdes Ga en noch das eines Langbaumes hinzugefügt werden darf.

Lanze sDance), von Montecucnli die Königin derWaffen genannt, ursprünglich das Gewehr der ehemaligen Rit-ter im Mittelalter, verschwand seit dem sechzehnten Jahrhundertenach und nach ganz, weil man es für unentbehrlich hielt, denvollen Harnisch mit ihrem Gebranch zu verbinden, und es auLeuten fehlte, die sich die ganze Rüstung und ein Streitroß an-schaffen konnten. Weil die sehr tapfern polnischen Uhlanen inden ersten schlcsischcn Kriegen der österreichischen Armee viel we-sentliche Dienste leisteten, errichtete Friedrich der Große einRegiment Vosniaken, und bald folgten die Oesterreicher sei-nem Beispiel, wahrend die Russen in ihren Kosaken schon eineahnliche Nationalkavallerie hatten. Spater traten die polnischenUhlanen unter Napoleons Fahnen wieder aus, nach deren Bei-spiele die meisten Armeen einen Theil ihrer Reiterei mir Lanzenversahen. Sie führen jedoch eigentlich mit Unrecht diesen ihnenvon den Franzosen beigelegten Namen, weil sie in ihrer Formvielmehr den ehemaligen Piken des Fußvolkes gleichen. Anstattdes unten starker werdenden, mit einem Handgriffe versehenenSchaftes der alten Ritterlanze haben die jetzt üblichen Spieße derReiterei eine in gleicher Starke fortgehende Stange 7'/^ Fuß lang,oben mit einer zwei-, drei- oder'vierschncidigen Spitze, 9 bis10" lang, i Fi" breit; unten aber ebenfalls mit einem 6" langeneisernen Schuh, damit der Schaft bei dem Einstoßen in die Erde

beschädigt wird. Drei Federn von 15 und LI" Länge die-nen zu Bepstlstll.'P der Spitze, und verhindern das Abhauen der-selben durch den feindlichen Reiter. Der Schaft ist 1'/«" stark,aus Nußbaum, Rüstern, Eschen oder Eichenholze glatt gehobelt.Oben befindet sich gewöhnlich ein Fähnchen von wollenem oderseidenem Zeuge, dessen Farbe entweder gleichförmig bei der Armeeist, wie bei den Oesterreichern, oder die Schwadronen bezeichnet,wie bei den Polen und Russen.

Von diesen Lanzeneisen verfertigt Ein Schmied mit seinem Ge-hülfen 5; der Feiler richtet 3 ab, und der Schleifer macht 14fertig.

Laßeisen (perNsio), das Werkzeug, womit bei denSchmelzofen das flüssige Metall aus dem Herde in die Formengelassen wird. Es ist vorn kegelförmig, von der Große des Au-ges, wodurch das Metall abfließen soll; hinten hat es eine Hülse,um eine gerade und glatte eichene Stange von 1V Lange darinzu befestigen. Diese wird vermittelst einer Kette mit einem Ha-ken gehalten und ihre Bewegung erleichtert.

Lei ff e n l) en> egun g en <Mauoouvi.'Os <ks korce) sind seitScharnhorsts Handbuch S. 171 zu einem stehenden Artikel