Sack Lau
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auS jenen entstehenden Würmer sich ausbilden und ihre Nahrungfinden. Jene drei Benennungen bezeichnen zugleich den Znstandder Masse: Lack den natürlichen, wo sie an kleinen Zweigenklebt; Schellack ist einfach gereinigt und enthalt nach Hat-cherr 00,0 Harz, 0,5 rothfärbcnden Ertrakt, 4 Wachs, 2,8Gluten; Gummilack endlich ist völlig gereinigt, und wird zuBereitnng des feinsten Siegellacks angewendet. Seine chemischenBestandtheilc sind:
6 Atemengewicht oder 4,5 oder 64,3 Kohlenstoff,
4 — 0,5 — 28,5 Wasserstoff,
2 — — 2,0 — 7,2 Sauerstoff.
Lackfarben sind diejenigen, welche durch Fällung desFärbestoffes mit einem Oxyde oder einer Erde gebildet werden;denn fast alle vegetabilischen Farben lassen sich durch Zinnoxydoder Alaun niederschlagen. Zu ihnen gehören besonders der Car-inii,, den man bekommt, wenn vier Unzen sehr fein geriebenerCochenille in 6 Quart kochendes, dcstillirtes Wasser geschüt-tet, 6 Minuten lang aufgekocht, und nachher 8 Skrupel eben-falls fein geriebenes römisches Alaun zugesetzt wird. Die Auf-lösung in großen verschlossenen Glaser» aufbewahrt, laßt denCarinii, als ein Pulver fallen. Eine zweite, geringere Farbe:der Florentiner Lack, wird auS dem Bodensatz der Coche-nille, welcher nach dem Kochen derselben in einem zinnernenKessel zurückbleibt, auch wohl bloß aus einem Absud des Brasi-lienholzes durch Ziunanflösniig niedergeschlagen. Auf beinahegleiche Weise entsteht der Krapplack durch Abkochen dieserPflanze.
Lackmus, eine blaue Farbe, wird aus der Orseille,einer Gattung cküclmn, erhalten, das auf den canarischen undcapoverdischen Inseln an den Felsen wachst, von wo man esnach Europa bringt, zerquetscht und mit ungelöschtem Kalk ver-mischt und mit strin anfeuchtet. Nach wenigen Tagen entstehteine purpurrothe und dann eine blaue Farbe; jene heißt Or-seille und wird zum Farben angewendet; die andere aber istdas Lackmus, das zu gleichem Zweck, aber auch in der Che-mie als Prüfungsmittel, weil sie durch alle Sauren roth gefärbtwird, aber auch durch Hinzusetzung eines Alkali's die blaueFarbe wieder bekommt.
Langbaum, Lang wie de, Lenkbaum (bffücbe), einrunder Baum, welcher das Hinter- und Vordcrgestell der Kriegs-fnhrwesen verbindet. Bei solchen Wagen, deren Kasten oderOber gestelle auf starken Schwungbänmen steht, wird derLang bäum entbehrlich und scheint mehr aus Gewohnheit beibe-halten zu seyn, als wirklichen Nutzen zu gewähren. Zum Be-weis dienen die Schwungbäume der Pontonhaqnets, die stark