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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
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dernegel des Rahmen geht, oder dieser mit einem Ringe anjenem hangt. Bei der schwedischen Lafette hat das Rapert4 Rader, von denen jedoch die hintern — deren Achse eine be-wegliche Welle ist — abgezogen werden können, um an den klei-nen Achsen der Laufschwellen die Scitenbewegung des Rahmenzu erleichtern, während die Lafette auf der Walze ruhet. DerRahmen ist mit seinem vordem Riegel am Drehbolzen fest, undruht mit dem mittler» Laufbalken, der unter einem Winkel von9 Graden rückwärts steigt, hinten auf einer Stütze, um denRücklauf zu schwachen, zu dem die Laufschwellen D lang aus-geschnitten sind. Die österreichische Lafette hat anstatt der hin-tern Welle bloß einen hohen, unten abgerundeten Mittelriege!,der für die Laufschwelle gehörig ausgeschnitten ist. Der durch3 Riegel verbundene Rahmen ruht auf 2 Schwellen, in derenvordere der Drehbolzen geht, und auf deren Hinterer die bei-den Laufschwellcn — ohne Rader nuter sich zu haben, eine an-dere Kasematten-Lafette bei der Seitenrichrung des Geschützesschleifen; wodurch aber die Bewegung zwölf- und vierundzwan-zigpfündiger Kanonen nothwendig sehr beschwerlich werden muß.Der Rahmen der preußischen Lafette ruht vorn auf der, obenetwas abgerundeten Vorderschwclle, auf der sie vermittelst einesunten um den Vorderriegel gebogenen Bandes mit einem Augehangt, durch das der Drehnagcl geschoben wird. Für diesen hatdie 3" lange Schwelle in ihrer 8" breiten Dcckschiene 3 Löcher,1,10" weit und 11" von einander, um bei nothwendig größererSeitenrichrung den Drehpunkt dahin versetzen zu können, ohneeines vordem Richtbaumes zu bedürfen. Fig. 04. Die Lafetteselbst, die auf 18" hohen Blockrädern zwischen und auf denLaussckwellen sich bewegt, ist hinten eine 0" starke Walze 4rbefindlich, hinter der unter dem Schwanzricgel 2 durch densel-ben gehende Leitbvlzcn angebracht sind, üm das Abgleiten vonder mittler» Laufschwelle zu verhindern, und am hintern Quer-riegel des Rahmens den Rücklauf zu hemmen. Hier fällt derl Haken des Protzringes o, der am Beschläge des hintern Riegelsfest ist, ein, und halt das Geschütz zur Ladung am hintern Endedes Rahmens fest. Die Richtung geschieht, wie bei der schwe-dischen Lafette, vermittelst einer senkrechten Richtschraube, diedurch die, um einen Bolzen bewegliche Richtsohle (Ruhebret;Zemsllu) gebt, und unten, mit ihrem Kopfe, auf dein Be-schläge des Hinterriegels, oder auf einem darauf gelegten Un-terkeile steht. Fig. 65.

Man hat in der neuem Zeit auch die Carronaden für denGebrauch in Flanken-Kasematten zu bestimmen angefangen, weildas Rohr wegen seiner Kürze die Ladung erleichtert, und sichmit der sehr einfachen Lafette ganz besonders dazu eignet. Dieseletztere besteht nämlich aus einer Sohldiele Fig. 66, die vorn

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