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INN einen Drchbolzeu I) beweglich ist, nnd in der Mitte einenAusschnitt N hat, in welchem sich der Zapfen K der OberbohleE bewegt. Ans ihr steht das Lager lö für den, der Carronadeanstatt der Schildzapfen dienenden, starken eisernen Bolzen nnddie Richtschraube E. An Verringerung des Rücklaufes nnd zumVorbringen der Lafette in die Schießscharte sind Ringe an derLafette und in der Wand der Kasematte befestigt 8, in welchedie zu beiden Absichten bestimmten Taue mit ihren Schcibenblöckeneingehangcn werden. Dieser Lafette nicht unähnlich ist auch dievon Congreve für die Seeartillcrie vorgeschlagene, bei HerdasGeschütz auf einem Sattel von Gußeisen E ruht, mit vierdergleichen Radern, von denen die großem 1' im Durchmesser1 Fuß und die Schildzapfen der Kanone zur Achse haben, die klei-nern t aber sich um eine besondere Achse drehen. Jene werden ver-mittelst der auf ihrem Umkreise befindlichen Locher nnd einer 2"langen Handspeiche I.. leicht bewegt, um das Geschütz nach demLaden in die Scharte vorzubringen. Damit aber hiebci der Sattelnicht wieder zurückweicht, sind an der Nabe des großen Radeseine Art von Zahnen angebracht, in die eine Stellklinke eingreift.Die Achse des kleinen Rades ist hohl und mit einer hindurchgehen-den Kette U versehen, durch deren Anspannen das Bodeustüek derKanone in die Hohe gehoben und das Rohr dadurch gesenkt wird.Der Rahmen besteht aus zwei Laufschwcllen rl ZZ von 12" Höheund Breite, die durch Riegel lVll^ verbunden sind und durch dieunter denselben befindlichen Blockrädcr von Gußeisen 0 ihre Sei-tenbcwegung um den in der Scharte angebrachten Drehuagel Kerhalten, mit dem der Rahmen vermittelst einer eisernen Richt-stange zusammenhangt. Der Rücklauf der Kanone ans demRahmen wird durch eine, vorn unter der Scharte befestigteBrohk x gehemmt, und der Sattel nächst der Vorrichtung anden großen Rädern durch eine Talje 7 wieder hervorgezogen, Fig.67- Von dieser Lafette unterscheidet sich die, für die Carro-ll ade n bestimmte dadurch, daß sie bloß hinten am Rahmen einenhohen, ans Blockendem laufenden Niegel hat, weil der Nähmenvorn auf der Sohle der Scharte ruhet. Der Sattel oderSchlitten E wird durch zwei bis unter die Laufschwcllen rei-chende Riegel k) bei dem Rücklauf in gerader Richtung auf je-nen erhalten; seine Rader bewegen sich um den, durch den an-gegossenen Ring geschobenen Bolzen, und die Richtung wird ver-mittelst eines eingeschobenen Rieg^s O gegeben, weil für denGebrauch auf Schiffen der Schlitten nicht lang genug ist, umdie gewöhnliche, durch die Traube gehende Richtschranbe aufzu-nehmen. Es würde jedoch keine Schwierigkeit haben, der Üase-matrcn-Lafette für diesen Zweck einen abgeänderten, etwas länge-ren Schlitten zu geben.